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Plenumsberichte


24. PUMa-Plenum – 22. September 2009

Zum dritten PUMa-Plenum 2009 waren rund zwei Dutzend betriebliche Marktforscher aus ganz Deutschland angereist, um sich über aktuelle Herausforderungen auszutauschen. Kernthema der Vorstellungsrunde war der Ausblick auf 2010, und der ist bei den allermeisten positiv: Das Marktforschungs-Budget für 2010 wird nicht weiter gekürzt, sehr häufig sogar wieder deutlich angehoben. 



Den detaillierten Bericht vom 24. PUMa Plenum können Sie wie immer in der nächsten Ausgabe von planung & analyse lesen, in Heft 5/09, das am 21.10.2009 erscheint!

Insight Mining in der Praxis

Das Verfügbarmachen vorliegender Informationen aus unterschiedlichen Quellen ist eine Herausforderdung, der viele PUMas gegenüberstehen. Stefan Althoff hat zur Verwaltung, Archivierung und vor allem systematischen Auswertung unterschiedlicher Informationsquellen in seiner Firma das Tool Insight Mining eingeführt. Der Datenpool umfasst Dokumente aus unterschiedlichen Quellen wie Fachzeitschriften, Newsletter in pdf-Format, Konferenzpräsentationen und Ähnliches.
Die Basis der effizienten Suche in den vorhandenen Dokumenten sind Textmining-Technolgien, die Beziehungen zwischen Begriffen analysieren. Um den inspirierenden Aspekt der Lektüre von Fachinformationen ohne spezifizierte Fragestellung weiterhin zu ermöglichen, ist neben der gezielten Suche auch ein Browsen in den digitalen Zeitschriften möglich. Das System ermöglicht auch die Zuweisung unterschiedlicher Nutzungsrechte, so dass anderen Abteilungen Zugriff gewährt werden kann, ggf. auch eingeschränkt. Die Diskussion über Details der Implementierung verdeutlicht, wie nützlich ein solches System in der betrieblichen Marktforschung sein kann.

Weiterbildung

Bereits beim 23. PUMa-Plenum im Sommer wurde der Bedarf an Weiterbildung in der betrieblichen Marktforschung rege diskutiert. Als Fazit aus diesem Plenum wurde von Jutta Wiedenfeld eine Umfrage im PUMa-Kreis nach Erfahrungen, Anforderungen und Wünschen im Bereich Weiterbildung gestartet. Im Blickpunkt standen die interessierenden Themenbereiche und gewünschten Ziele ebenso wie Trainingsformen und zeitlicher Umfang. Deutlich am stärksten gewünscht und gesucht werden Angebote zur Umsetzung von Marktforschung im eigenen Unternehmen – einerseits in Form klassischer Beraterskills, andererseits aber auch als Marketing für die Marktforschung, um die interne Profilierung zu schärfen. Ein weiteres stark genanntes Themenfeld sind spezifische Marktforschungsmethodiken – von den Grundlagen bis zu sehr speziellen Methoden. Hier spielen die sehr unterschiedlichen Ausbildungshintergründe von betrieblichen Marktforschern eine Rolle, denn je nach Studienfach und Spezialisierungsrichtung liegt ein anderer Kenntnisstand vor. Den Trainingswünschen gemein ist, dass sie möglichst kompakt das Wissen vermitteln sollen



Bundesdatenschutzgesetzt: Novelle in Kraft getreten

Um über die aktuelle Lage nach Inkrafttreten der Bundesdatenschutzgesetz-Novelle am 1. September 2009 zu informieren, war Dr. Frank Knapp, Stellvertretender Vorsitzender des BVM und Ansprechpartner für Standesrecht und Datenschutz, beim PUMa-Plenum zu Gast. Er fasste noch einmal die Hintergründe der Novelle zusammen und erläuterte das nun geltende Gesetz. Für die Marktforschung hat dies positive Auswirkungen, da erstmals gesetzlich eine Unterscheidung von Marktforschung und Werbung erfolgt. Mit § 30a ist eine eigenständige Erlaubnisnorm für die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten zu Zwecken der Markt- und Sozialforschung geschaffen worden. Ein wichtiger Punkt in der Diskussion war der Geltungsbereich der Gesetzesnovelle, insbesondere inwiefern B2C bzw. B2B Forschung davon betroffen sind und wie in der Forschungspraxis damit umgegangen werden muss und kann. Der BVM und die Kanzlei Prof. Schweizer informieren in einer Roadshow im Oktober und November 2009 in Hamburg, München und Frankfurt über die Anwendung und Auslegung des Bundesdatenschutzgesetzes nach Inkrafttreten der Novelle und den sich daraus für die Marktforschung ergebenden Konsequenzen.

Englisch oder Deutsch?

In der offenen Diskussionsrunde zum Abschluss des Plenums kam die Frage auf, wie mit Ergebnispräsentationen umgegangen wird, die auf Englisch vorliegen, aber vor einem rein deutschsprachigen Publikum präsentiert werden. Man ist sich einig, dass die Folien typischerweise auf Englisch belassen werden, der Vortrag dazu aber auf Deutsch erfolgt. Ausnahmen sind für die PUMas lediglich ein Zuhörerkreis, der im Englischen sehr ungeübt ist und zu wenig verstehen würde, beispielsweise bei Präsentation vor dem Außendienst. Im Zweifel wird aber einfach der interne Auftraggeber gefragt, was bevorzugt wird.

Termine

Das letzte PUMa-Plenum des Jahres findet am Donnerstag, 10. Dezember 2009 statt.

Sie wollen sich mit anderen betrieblichen Marktforschern austauschen? Werden Sie PUMa! Wenn Sie festangestellter betrieblicher Marktforscher sind, melden Sie sich einfach per E-Mail an: redaktion@planung-analyse.de

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