ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Plenumsberichte


7. PUMa-Plenum

Nun schon zum siebten Mal haben sich fast 20 betriebliche Marktforscher hier bei planung & analyse getroffen, um sich über ihre berufliche Situation, methodische Fragen, Institutserfahrungen und anderes auszutauschen.

Arbeitsgruppen: Was gibt’s Neues?


Es war wieder sehr produktiv und die Arbeitsgruppen sind schon wieder in regem Austausch. Derzeit gibt es fünf neue Arbeitsgruppen:
  • AG 4: Aufbau einer Marktforschungsabteilung - Marion Heck, R+V Versicherung
  • AG 5: Werbung und Aktivitäten für die betriebsinterne MaFo-Abteilung - Björn Grefer, Sennheiser electronic
  • AG 6: Methodendiskussionen - Sandra Schaffer, Bayer
  • AG 7: 2. Welle Umfrage unter betrieblichen Marktforschern - Silvia Böhm, Messe Leipzig
  • AG 8: Wissenstransfer Universitäten - Marc Rottmann, Kärcher

Die Arbeitsgruppen 4, 5 und 7 sind in den Vorbereitungen und können das nächste Mal bereits erste Berichte vorlegen.

Erfahrungs- und Arbeitsbericht

Sehr spannend und lehrreich war der Erfahrungsbericht von Werner Kaiser, der von dem Intranetauftritt der MaFo-Abteilung bei Tchibo erzählte. Er veranstaltete am 28. November einen Tag der offenen MaFo-Tür bei Tchibo und wird nächstes Mal darüber berichten und dazu auch einen kleinen Film zeigen.

Andrea Krieger, Süddeutsche Zeitung, zeigte dann in ihrer sehr informativen und beeindruckenden Präsentation die Mediaforschung, die gegenüber der allgemeinen Marktforschung doch eine ganze Reihe von Eigengesetzlichkeiten hat.

Aus dem Nähkästchen geplaudert: Erfahrungsaustausch

Natürlich wurde wieder sehr viel diskutiert und es wurden Erfahrungen ausgetauscht – ein Kernstück der PUMa-Plenen! Sehr spannend war die Diskussionsrunde über große und kleine Institute, manche Namen fielen immer wieder, einige wenige Namen wurden vom Auditorium zum ersten Mal gehört. Viele PUMas arbeiten auch mit ganz kleinen Spezialanbietern zusammen, also Marktforscher, die sich in die jeweilige Branche sehr intensiv eingearbeitet oder sogar selbst darin gearbeitet haben. Die räumliche Nähe zum jeweiligen (kleineren oder kleinen) Institut spielt eine Rolle, da kann man eben mal schnell vorbeikommen.

In der Diskussion angesprochen wurden auch Feldorganisationen und Studios, das soll das nächste Mal stärker thematisiert werden.

Ausbildung zum betrieblichen Marktforscher: Praxis ist erwünscht!

Lange diskutiert wurde über das Problem der Ausbildung. Nur wenige Universitäten und Hochschulen bieten hier praxisbezogene Marktforschung, allen voran wurde die FH Pforzheim genannt. Die Ausbildungsgänge sind oftmals zu BWL- und Instituts-lastig, die Realität des betrieblichen Alltages, die Einbindung der betrieblichen Marktforschung in das Unternehmen werden kaum bedacht. Maike Sauerbrei, Racke, die in England Marktforschung studierte, erzählte von den dortigen Ausbildungsgängen, die wesentlich praxisbezogener sind.

Aus dieser Diskussion hat sich spontan eine neue Arbeitsgruppe ergeben: AG 8 „ Universitäten - Fachhochschulen und die Ausbildung zum (betrieblichen) Marktforscher“, siehe auch weiter oben. Da die Gruppenmitglieder aus dieser AG 8 schon in anderen AGs aktiv sind, soll mit der aktiven Aufnahme der AG 8 gewartet werden, bis die anderen AGs abgearbeitet sind. Wer sich einbringen möchte, kann gerne Ideen oder Konzeptpapiere beisteuern!

Aus der Schreckenskammer!

Aus den vielen Erfahrungs- und Erlebnisberichten, die die PUMas wieder präsentierten, sei hier noch eine haarsträubende erzählt:

Ein Institut für Produktforschung mit dem Namen ifpf verschickt völlig unbrauchbare oder verschmutzte Packungsproben an Interessenten, ohne jemals von den jeweiligen Herstellern beauftragt worden zu sein! Bei diesem sogenannten Institut handelt es sich um eine Briefkastenfirma, die nur über eine kostenpflichtige 0180-er Nummer zu erreichen ist, unter der im Internet angegebenen Adresse kann man niemanden erreichen. Wir nehmen an, dass es um Adressgewinnung geht. Wen es interessiert: www.ifpf.de. Die betroffenen Firmen haben es dem ADM weitergeleitet.

Sie wollen mitmachen?

Die Liste der PUMa-Interessenten wird länger und länger, es kommen immer wieder neue Interessenten, die herzlich eingeladen sind, aktiv im Plenum oder per Mailing oder Telefonaten teilzunehmen. Interessenten – nur betriebliche Marktforscher - melden sich bitte bei planung & analyse.

Hier schon mal den Termin für das nächste Plenum vormerken: 28. Januar 2005 in Frankfurt bei planung & analyse.

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email