ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Branche


DGOF: Online ist nicht gleichbedeutend mit beliebig!

©  Dirk Kruse  / pixelio.de    

 © Dirk Kruse / pixelio.de

Für die Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung (DGOF) zeigen die bekannt gewordenen Manipulationen von Befragungsergebnissen – sei es der ADAC, das ZDF oder Anstalten aus der ARD-Sendergruppe - wie sich das Internet nachhaltig auf das Umfeld der Markt- und Meinungsforschung auswirkt.
 
Das Internet ermöglicht mittlerweile fast jedem User eigene Studien nach dem „Do it yourself“-Prinzip zu erheben. Wenn jedoch zwischen Meinungsträgern und Meinungsnutzern kein geschulter Forscherverstand vermittle und deute, würden Meinungen - so die DGOF - beliebig und die Hemmschwelle zur Manipulation sinke. Markt- und Meinungsforschung müsse sich noch klarer von anderen Verfahren, die nicht objektiv, anonym und wissenschaftlich sind, abgrenzen.
 
Weiter schreibt die DGOF in ihrer Stellungnahme: „Ergebnissen aus Online-Studien wird auch innerhalb unserer Profession prinzipiell eher kritisch als aufgeschlossen begegnet, gerade weil die Unterscheidung zwischen guten und schlechten Verfahren komplex ist und dem Internetnutzer schnell unterstellt wird, dass er im Internet keine ernstzunehmenden Aussagen von sich gibt. Und so wundert es nicht, dass der gelieferte Grund für die Manipulationen nicht etwa im eingesetzten Verfahren einer selbstselektiven Online-Abstimmung gesehen wurde (dies wäre aus unserer Sicht der einzig richtige Ansatz gewesen), sondern im systematischen Betrug durch eben diese Internetgemeinde: Bei der Auswertung der Ergebnisse habe sich herausgestellt, „dass das Online-Voting durch Fan-Gruppen stark beeinflusst worden war“ (Stellungnahme ZDF 8.7.2014). Zahllose positive Beispiele aus der Forschung wie etwa treffsichere Wahlprognosen mittels Online-Befragungen zeigen aber, dass nicht das Medium sondern der richtige Einsatz von Befragungsmethoden das Problem ist.“
Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email