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Branche


„Es ist die Aufgabe des Marktforschers, Studienergebnisse auf intelligente und involvierende Weise darzustellen“

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Interview mit H,T,P, Concept
 
Die Präsentation von Marktforschungsergebnissen wird häufig als eher langweilig angesehen. Um mit diesem Vorurteil aufzuräumen und als Ansporn für bessere Präsentationen vergibt der Welt-Marktforschungsverband ESOMAR einen Award für herausragende Präsentationen. Ayobamidele Gnädig von H,T,P, Concept India und Paul Robert Thomas und Angela Giebner von H,T,P, Concept Berlin haben diese Auszeichnung bei der diesjährigen Qualitative Conference erhalten. Im Interview mit planung & analyse erläutern sie, warum Präsentationen keinesfalls langweilig sein müssen, und wie dies gelingt.
 
Sie haben den Best Presentation Award bei der ESOMAR Qualitative 2010 Conference in Barcelona gewonnen – Herzlichen Glückwunsch! Was war an Ihrer Präsentation so mitreißend?

 
Paul Robert Thomas: Wir hatten 25 Minuten Zeit, um unseren Vortrag zu präsentieren – und in diesen 25 Minuten wollten wir unsere Zuhörer nicht nur bestmöglich unterhalten, sondern auch überraschen und begeistern. Hinzu kommt, dass wir unseren Vortrag hauptsächlich vor Insidern, also Marktforschern, gehalten haben. Es war also nicht notwendig, detailliertes Basiswissen zu vermitteln. Stattdessen haben wir uns darauf konzentriert, die interessantesten Kernaussagen unseres Papers zu präsentieren. Und das alles in multimedialer PowerPoint-Aufbereitung – also mit Animationen, Videos, Musik und Soundeffekten – und einer gehörigen Portion Humor…
 
Angela Giebner: …und mit konsequentem Verzicht auf Bullet-Points und Textfelder, die sich lediglich in der Farbe unterscheiden.
 
Thomas: Die meist übliche Teampräsentation – also ein Vortragender präsentiert die erste und der zweite Vortragende die zweite Hälfte des Vortrages – war nie ein Thema für uns. Vielmehr haben wir mit den vielfältigen Möglichkeiten gespielt, die Interaktion bieten kann. Wir haben abwechselnd gesprochen, dabei aufeinander Bezug genommen, uns – und teils auch den Zuhörenden – die Bälle zugeworfen. Also gegenseitig Sätze vervollständigt und ein wenig geschauspielert – mit sehr viel Spaß an der Sache. Alles Dinge, die in einer Präsentation vor Kunden, wo es um in erster Linie um Glaubwürdigkeit und Seriosität geht, leider weniger möglich sind. 


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