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Branche


GfK erwartet moderates organisches Wachstum

©  Andreas Hermsdorf  / pixelio.de 

 © Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Auf der Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2014 hat GfK für das Geschäftsjahr 2014 eine Verbesserung der operativen Performance der Gruppe aufgezeigt.


GfK erzielte eine Marge von 12,3 Prozent (2013 vergleichbar: 12,1 Prozent) – trotz eines durch Währungseffekte und Geschäftsbereinigungen bedingten Umsatzrückgangs um 2,8 Prozent (organisch: 2,0 Prozent) auf 1.453 Millionen Euro. Bereinigt um einen Einmaleffekt im Vorjahr lag das angepasste operative Ergebnis mit 178,8 Millionen Euro etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich um 20 Prozent auf 196,9 Millionen Euro verbessert. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende von 0,65 Euro je Aktie vor (Vorjahr ebenfalls 0,65 Euro). 2015 strebt GfK wieder moderates organisches Wachstum und eine weitere Verbesserung der Marge an.

Im Sektor Consumer Experiences liegt 2015 der Fokus auf der Stabilisierung des Umsatzniveaus aus 2014. Die Transformation hin zu profitableren Geschäftsfeldern und digitalen Produkten wird fortgesetzt, und rein lokale und weniger profitable Projekte der Auftragsforschung werden reduziert. Vor diesem Hintergrund wird nicht mit einem Wachstumsbeitrag des Sektors für 2015 gerechnet. Auch ein weiteres Sinken der Umsätze im Sektor ist möglich. Die Marge soll sich weiter moderat verbessern.

Im Sektor Consumer Choices sollen im laufenden Jahr die neuen Wachstums- und Margenpotenziale konsequent genutzt werden. Das Stammgeschäft Retail Tracking wird weiter ausgebaut, und neue Panels werden sukzessive zum Umsatz- und Ertragswachstum beitragen. Im Bereich Audience Measurement wird der Aufbau neuer Panels zur Messung von Fernsehreichweiten abgeschlossen. Die Verträge werden ab Jahresmitte deutlich zum Umsatzwachstum in diesem Geschäftsfeld beitragen. Die Expansion in neue Regionen bzw. Länder steht unverändert im Vordergrund. Der Vorstand geht davon aus, dass dieser Sektor schneller wachsen wird als im Vorjahr und damit auch seinen Umsatzanteil, bezogen auf den Gruppenumsatz, weiter erhöhen wird. Die Marge soll sich trotz höherem Anteil des Audience-Measurement-Geschäfts nicht wesentlich zum Vorjahr verändern.

Für 2015 erwartet die Gruppe, zu einem moderaten organischen Wachstum zurückzukehren. Das angepasste operative Ergebnis soll sich verbessen und die Marge auf ein Niveau von etwa 12,4 bis 12,8 Prozent ansteigen.

Im Jahr 2016 möchte GfK organisch schneller wachsen als der Markt und strebt weiterhin eine Marge zwischen 14 und 15 Prozent an.

Der Jahresauftakt begann erwartungsgemäß. Der Umsatzabdeckungsgrad erreichte per Ende Januar 2015 39,2 Prozent des erwarteten Jahresumsatzes (2014, Umsatzabdeckungsgrad: 42,0 Prozent). Damit liegt er gut im Rahmen der Schwankungsbreite der letzten fünf Jahre von 33 bis 42 Prozent.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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