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Branche


GfK kann sich behaupten

Prof. Dr. Klaus Wübbenhorst (© GfK) 

 Prof. Dr. Klaus Wübbenhorst (© GfK)

Die GfK Gruppe konnte sich vor dem Hintergrund der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise im Geschäftsjahr 2009 gut behaupten. Die Marge für das Gesamtjahr lag bei erfreulichen 12,6 Prozent. Damit übertrifft die GfK ihre Prognose und erreicht nahezu die Vorjahresmarge von 13,0 Prozent.

Die erfreuliche Konzernentwicklung beruht sowohl auf einem erfolgreichen Kostenmanagement als auch auf den positiven Effekten des Fitness- und Effizienzprogramms BISS. Daneben erzielte der Sektor Retail and Technology im Geschäftsjahr 2009 eine hervorragende Entwicklung. Im vierten Quartal konnte darüber hinaus eine Belebung des gesamten operativen Geschäfts festgestellt werden. Das Konzernergebnis der GfK Gruppe betrug nach 82,0 Millionen Euro im Vorjahr 60,5 Millionen Euro im Jahr 2009. Dies entspricht einem Rückgang von 26,2 Prozent.

Kennzahlen 2009 (© GfK) 

 Kennzahlen 2009 (© GfK)

Mit dem erzielten Umsatz von 1.164,5 Millionen Euro erreichte die GfK ihre im Halbjahresbericht 2009 angepasste Prognose und lag annähernd auf Vorjahresniveau. Insgesamt ging der Umsatz um 4,6 Prozent zurück. Während der Umsatz durch Akquisitionen um 2,0 Prozent gesteigert werden konnte, wurde er durch Währungseinflüsse um 0,6 Prozent reduziert. Der organische Rückgang des Umsatzes betrug 6,0 Prozent.

Das angepasste operative Ergebnis verringerte sich von 158,7 Millionen Euro um 11,5 Millionen Euro auf 147,2 Millionen Euro. Die operative Marge erreichte einen Wert von 12,6 Prozent, der über der Prognose im Halbjahresbericht 2009 und nahe an der Vorjahresmarge von 13,0 Prozent liegt.

Custom Research blieb der umsatzstärkste Sektor mit insgesamt 709,2 Millionen Euro, gefolgt von Retail and Technology (325,8 Millionen Euro) und Media (126,4 Millionen Euro).
Die einzelnen Geschäftsbereiche im Überblick (© GfK) 

 Die einzelnen Geschäftsbereiche im Überblick (© GfK)



Weltweit deckt die GfK Gruppe mit ihrem Netzwerk eigener Unternehmen über 100 Länder ab. Geografisch ist das Geschäft in sechs Regionen aufgeteilt:
Deutschland: Die GfK ist mit Abstand Marktführer in Deutschland, obwohl sich der Umsatz der GfK-Unternehmen in dieser Region im Geschäftsjahr 2009 um 4,7 Prozent auf 301,3 Millionen Euro reduzierte.
Westeuropa/Mittlerer Osten/Afrika: Den höchsten Umsatzbeitrag erwirtschaftete die GfK im Geschäftsjahr 2009 in dieser Region. Insgesamt verminderte sich hier der Umsatz um 6,0 Prozent auf 458,1 Millionen Euro.
Zentral- und Osteuropa: Die Gesellschaften in der Region erzielten im Geschäftsjahr 2009 insgesamt einen Umsatz von 71,7 Millionen Euro gegenüber 87,2 Millionen Euro im Vorjahr
Nordamerika: Die GfK generierte in Nordamerika einen Umsatz von 207,2 Millionen Euro nach 219,7 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2008
Lateinamerika: Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte die GfK Gruppe in der Region Lateinamerika ihren Umsatz im Berichtszeitraum um erfreuliche 11,0 Prozent auf 39,4 Millionen Euro.
Asien und Pazifik: Das höchste Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2009 generierte die GfK in dieser Region. Der Umsatz stieg um dynamische 16,1 Prozent von 74,8 Millionen Euro im Jahr 2008 auf 86,9 Millionen Euro im Jahr 2009. Das organische Umsatzwachstum lag bei erfreulichen 8,9 Prozentpunkten.

Auch wenn sich die Marktforschungsbranche nicht den gesamtwirtschaftlichen Umständen entziehen konnte, sind die Zeichen für eine Erholung im Jahr 2010 als verhalten positiv zu werten. Der Umsatzrückgang der GfK lag im Jahr 2009 bei 4,6 Prozent. Optimistisch stimmt, dass die Umsatzkurve der GfK im letzten Quartal deutlich nach oben zeigte und das Quartalsergebnis zum Ende des Jahres 2009 mit 57,4 Millionen Euro sogar um 5,3 Prozent höher war als im Vergleichsquartal des Vorjahres.
Quelle: GfK

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