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Ipsos verklagt Synovate-Verkäufer Aegis

© Thorben Wengert / pixelio.de 

 © Thorben Wengert / pixelio.de

Nachdem Ipsos von Medienkonzern Aegis die Marktforschungssparte Synovate im Oktober 2011 übernommen hat, sind offenbar Unstimmigkeiten aufgetaucht. Nun hat Ipsos am Londoner High Court Klage gegen die Aegis Gruppe aufgrund von nicht offen gelegten Steuer- und Betrugsermittlungen eingereicht.

Wie Bloomberg berichtet, geht es bei der Klage um bis zu 65,8 Millionen Britische Pfund (76,2 Mio. Euro) Schadenersatz. Auslöser der Klage seien zum Einen nicht gezahlte Boni an Synovate-Mitarbeiter, um den Ertrag künstlich zu erhöhen. Zum Andern wären buchhalterische Unregelmäßigkeiten in Rumänien sowie steuerliche Ermittlungen in mindestens drei weiteren Ländern nicht vor Vertragsabschluss offen gelegt worden. Zudem sei man auch über Betrugs-Ermittlungen in Mexiko nicht informiert worden. Mit diesem Wissen wäre Ipsos nicht bereit gewesen, den vereinbarten Kaufpreis zu zahlen, und verlangt deshalb nun Schadenersatz.

Aegis hat bereits Stellung genommen und angegeben, weder Erträge künstlich erhöht noch Informationen bezüglich der Ermittlungen in Mexiko zurück gehalten zu haben. Man habe dies entsprechend vor der Übernahme offen gelegt. In der Tat seien keine Boni an die Mitarbeiter gezahlt worden, doch dies sei unmittelbar vor dem Verkauf auch nicht üblich, so Aegis.
Nähere Informationen zu Ipsos finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: Bloomberg

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