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Kongressvortrag im Karnevalskostüm

Die Geschäftsführerin des rheingold salon, Ines Imdahl, beschäftigte sich in ihrem Vortrag auf dem "Breaking brav"-Kongress gestern in Köln mit Werbung und Märchen. Sie tat dies in einem Piratinnenkostüm.

Ines Imdahl auf dem rheingold-Kongress 

 Ines Imdahl auf dem rheingold-Kongress

Märchen und Mythen sind öffentliche Träume, so Imdahls These und: Eine Kultur, der man Geschichten und Mythen nimmt, die geht unter. Deshalb könne Werbung durchaus eine moderne Form des Märchenerzählens sein. Mit zahlreichen Beispielen aus der heutigen Werbewelt, zeigt Imdahl, wo märchenhafte Werbung zu finden ist.

Dabei geht es nicht um Märchenprinzen und Zuckerguss. "Menschen sind auch vom Bösen fasziniert", sagt sie. Für den Alltag sei es jedoch wichtig, diese Neigungen in eine kultivierte Form zu bringen. Das gelingt den meisten Menschen und das sollte die Werbung ebenfalls realisieren. Wie das gehen kann zeigt zum Beispiel der Spot „The other side“ vom Automobilhersteller Honda. Hier wird mit der schnelle, böse Draufgängers gezeigt, der am nächsten Morgen der liebe Familienvater ist und seine Kinder von der Schule abholt.

„Werbung muss nicht realistisch sein“, sagt Imdahl und will den Zuhörern des Kongresses Mut machen, die Magie der Verwandlung zuzulassen. Logik spiele in der Werbung keine Rolle. (p&a)

Weitere Vorträge des rheingold-Kongresses werden in planung & analyse Heft 1/2015 gespiegelt.


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