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Branche


Nielsen startet an der Börse

Nielsen hat einen der größten Börsengänge dieses Jahres erfolgreich absolviert. Am Mittwoch eröffnete das Papier in New York mit 24,75 Dollar merklich über dem Ausgabekurs von 23 Dollar und verteuerte sich im Laufe des Morgens weiter. Die Einnahmen liegen bei mindestens 1,6 Milliarden Dollar. Wenn die begleitenden Banken auch noch ihre eiserne Aktienreserve auf den Markt bringen, kann das Gesamtvolumen des Börsengangs sogar auf 1,9 Milliarden Dollar ansteigen.

Bislang gehört Nielsen einer Gruppe von Finanzinvestoren, darunter KKR und Blackstone. Sie hatten Nielsen 2006 - noch unter dem Namen VNU - für 10 Milliarden Dollar gekauft und von der Börse genommen. Seitdem hat das Unternehmen anhaltende Verluste geschrieben und einen Schuldenberg von 8,6 Milliarden Dollar angehäuft.

Mit den Einnahmen aus dem Börsengang und einer parallel verkauften Anleihe soll der Schuldenberg ein Stück weit abgetragen werden. Der Marktforscher ist vor allem für seine Auswertung der Fernseh-Einschaltquoten bekannt. Zu den Kunden zählen bekannte Konzerne wie Coca-Cola, Nestle, Unilever und NBC. Nach vorläufigen Zahlen war das Geschäft zuletzt angesprungen.

Der Umsatz wuchs demnach um bis zu 7 Prozent auf 5,1 Milliarden Dollar. Operativ hat Nielsen Geld verdient. Zu den Kreditinstituten, die beim Börsengang geholfen haben, zählt auch die Deutsche Bank.
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