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Branche


Nielsen zeigt Präsenz

Der amerikanische Marktforscher zeigte sich auf der Digitalmesse Dmexco in Köln mit prominenten Vertretern und zahlreichen Themen: Neuroscience, Marketing Cloud, Total Audience Measurement. Zeitgleich wurde das neue Tool Rapid Innovation angekündigt.

Mitch Barns, CEO Nielsen 

 Mitch Barns, CEO Nielsen

„Keiner hat alle Daten, die er braucht.“ In der Debate Hall auf der Dmexco versucht Mitch Barns, CEO von Nielsen, zu erklären, wie man mit Datenbergen umgeht, ohne darunter begraben zu werden. Das Publikum war im Poll überzeugt, dass Marken das volle Potential von Daten noch nicht ausnutzen. Dem stimmt Barns implizit zu, denn er weiß, „man muss Daten zusammenfügen und auf eine offene Plattform stellen, um sie wirklich nutzen zu können“. Im Hinterkopf hat Barns eines der Tools, die das Unternehmen auf der Digitalmesse in Köln vorstellt: Die Marketing Cloud.

Auf die Frage was der größte Vorteil dieses Instrumentes sei, sagt Mark Zagorski, EVP für die Marketing Cloud beim Weltkonzern Nielsen, gegenüber planung&analyse: „Es ist ein operatives Tool für alle Daten eines Kunden. Damit können die Media-Kampagnen besser geplant und aktiviert werden und es kann festgestellt werden, wie die Kampagnen performen. Und dies alles in einem einfachen Workflow. Der Kunde lädt die Daten aus seinem CRM-System, von der Webseite oder der App in die Cloud und wir verbinden diese mit Nielsen Data aus unseren Erhebungen, aus Watch und Buy. Alle diese Informationen werden in der Marketing Cloud verfügbar gemacht.“ Er habe bereits eine Reihe Konzerne unter den ersten Kunden für dieses System, ergänzt Zagorski.

Mit einem zweiten Tool, dem Total Audience Measurement, versucht der Marktforscher alle Arten von Bewegtbild – ob mobil oder stationär und in allen Devices zu erfassen. Auch dies wurde auf der Messe vorgestellt, Fachleute erklärten die Funktion.

Mit dem dritten Thema Neuroscience, zeigt Nielsen wiederum eine Messmethode. Mit einer Kappe, die ohne Gel funktioniert und auch gesunden Probanden zumutbar ist, werden Gehirnströme gemessen (siehe planung&analyse Sonderheft 2016). Wenn der Konsument sich etwa eine Fernsehwerbung ansieht, kann man am Enzephalogramm genau erkennen, welche emotionale Bindung zu dem Geschehen besteht und wo es Aufmerksamkeitslücken gibt. Ein Spot kann nach diesen Insights neu bearbeitet werden. Die Messung der Hirnströme wurde am Nielsen-Stand auch demonstriert. Thorsten Grimmer, Leiter Neuroscience im deutschsprachigen Raum erklärte die Zusammenhänge.

Mit diesem Tool geht Nielsen eine Kooperation mit Unruly ein, die dieses Instrument mit weiteren, etwa der Emotionsmessung ergänzen und für Video-Spot-Tests anbieten. (hed)


Nähere Informationen zu Nielsen finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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