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Branche


One GfK wird Realität

Matthias Hartmann, CEO von GfK SE, über neue Strukturen

Matthias Hartmann, CEO von GfK SE (Foto: HL Studios) 

 Matthias Hartmann, CEO von GfK SE (Foto: HL Studios)

Die GfK-Gruppe konnte im Jahr 2015 ein ordentliches Umsatzplus hinlegen. Die Marge lag etwas unter dem Vorjahr. Wie war die Entwicklung in Deutschland?
Wir sind zufrieden mit der soliden Entwicklung in Deutschland und dem Wachstumspotential, das wir vor allem im Bereich Consumer Choices sehen. Besonders stark sind wir nach wie vor im Panelgeschäft. Darüber hinaus zeigen wir durch den Aufbau neuer Plattformen dem Markt sehr deutlich unsere digitale Kompetenz und differenzieren uns klar vom Wettbewerb. Erst kürzlich haben wir ein neues Büro in Berlin eröffnet, in dem vor allem Software-Spezialisten und Data Scientists an Lösungen arbeiten.

Sie werden die Business-Units Consumer Choices und Consumer Experiences zusammenlegen. Beschert ein solcher Wandel nicht auch Reibungsverluste im Unternehmen?
Nein, ganz im Gegenteil. Durch die Integration der Geschäftseinheiten bringen wir viel mehr „Power auf die Straße“. Und mit Michael Müller setzen wir ein klares Signal, dass „One GfK“ nun auch in Deutschland Realität ist. Ziel ist es, besonders effektiv für die Kunden zu arbeiten und ihnen genau passende Lösungen anzubieten, die dennoch global einheitlich sind. Nur wenn wir effizient und schnell sind, werden wir uns am Markt weiter behaupten können. Wir nehmen diese Anforderungen an und setzen sie im Unternehmen um.

Derzeit hält der GfK-Verein über 50 Prozent der Anteile. Wird sich in absehbarer Zeit die Eigentümer-Struktur der GfK ändern?
Der GfK-Verein ist seit mehr als 80 Jahren der Stabilitätsanker für GfK. Wir haben keinen Anlass, die aktuellen Gerüchte zu kommentieren.

Welche Sparten sind für Sie die wachstumsträchtigsten?
Immer mehr Kunden kommen auf uns zu, weil sie nicht wissen, ob ihr Mix aus crossmedialen Aktivitäten wirklich so wirksam und vor allem kaufaktivierend ist, wie sie meinen. Mit unseren digitalen Lösungen sind wir in der Lage, genau diese Fragen zu beantworten. Weil wir zum einen die Mediennutzung ganzheitlich messen, aber auch das mobile Nutzungsverhalten. Das allein bringt aber noch nicht genügend Licht ins Dunkel. Wir verknüpfen diese Ergebnisse dann mit dem tatsächlichen Kaufverhalten, um letztlich den Return on Investment einer Kampagne zu quantifizieren. Und mein zweites Wachstumsbeispiel ist, Orientierung für den Handel zu schaffen, indem wir den Entscheidungsprozess des digitalen Shoppers bis hin zum tatsächlichen Kauf analysieren. Dabei setzen wir immer stärker auf virtuelle Umgebungen, weil wir so sehr schnell und effizient das Shopper-Verhalten abbilden können. Unsere Kunden können dann die Regalplatzierung oder das Verpackungsdesign optimieren. Wir treiben die Digitalisierung unseres Geschäfts also konsequent voran.

Erschienen in planung&analyse 2/2016 >>

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Die schweigsamen Vier >>
von Sabine Hedewig-Mohr

Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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