ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Branche


Peter Kruse ist verstorben

Der Gründer und Ideengeber von nextpractice, Prof. Dr. Peter Kruse, ist am vergangenen Montag im Alter von 60 Jahren an einem Herzversagen verstorben. Die Netzwerk-Community und MaFo-Branche ist erschüttert.

Prof. Dr. Peter Kruse ist verstorben 

 Prof. Dr. Peter Kruse ist verstorben

Der Psychologe und Internet-Experte beschäftigte sich zunächst mit Neurophysiologie und experimenteller Physiologie und erkannte dort die Prinzipien von Selbstorganisation und Chaostheorie. Kruse war Gründer und Ideengeber des Marktforschungsunternehmen nextpractice, das Unternehmen unterstützt, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und kollektive Intelligenz zu nutzen. Als Marktforscher haben Kruse und das nextpractice-Team vor allem qualitative/quantitative Untersuchungsansätze entwickelt und sind für zahlreiche Unternehmen tätig gewesen.

Als Netzwerkexperte sprach er 2010 vor der Enquete Kommission für „Internet und digitale Gesellschaft“ im Deutschen Bundestag und warnte vor gravierenden Veränderungen, die auf die Gesellschaft durch das Internet zukommen werden. Dort wies er auf eine Machtverschiebung vom Anbieter zum Nachfrager hin und sagte „wir müssen begreifen, dass Macht sich neu definiert. Wir bekommen einen extrem starken Mitarbeiter, wir bekommen einen extrem starken Kunden und wir bekommen einen extrem starken Bürger.“

Der Wandel, der durch diese Stärkung spürbar wird, spiegelt sich auch in den Unternehmen wider. Kruse war Experte für Change-Management und wurde als einer der einflussreichsten Wegbereitern des Human Ressource Managements in Europa vom HRM Research Institut benannt.

„Die zunehmende gesellschaftliche Spaltung besorgte ihn sehr und er wollte in Ergänzung zu nextpractice ein Institut aufbauen, das ein besseres Verständnis für das komplexe Miteinander in unserer Gesellschaft schafft“, heißt es auf der Webseite von nextpractice. Und weiter: „Sein Geist wird auch in Zukunft unser Unternehmen und unsere Arbeit durchdringen und uns weiterhin prägen. Mit großem Respekt vor seinem Lebenswerk und in starker Verbundenheit mit seiner Person wird er in unseren Gedanken bleiben.“ (p&a)

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email