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Presse-Spekulationen um GfK

Die WirtschaftsWoche will Hinweise haben, das große Konkurrenten einen Kauf des Marktforschers GfK erwägen. Eine Stellungnahme von den angesprochenen Unternehmen gegenüber der Presse gibt es nicht. Prof. Wildner vom GfK-Verein gibt gegenüber p&a Auskunft.

Zwei Wochen nach dem Rundumschlag beim Nürnberger Marktforscher und am Tag der Bekanntgabe eines neuen Aufsichtsratsvorsitzenden, verunsichern Spekulationen um die GfK. Konkrete Hinweise gibt es keine und die Zeitschrift WirtschaftsWoche spricht nur von Insidern, denen zufolge „die Konkurrenten Nielsen Holdings und IMS Health aus den USA sowie Kantar, Tochter des Londoner Werberiesen WPP, eine Übernahme“ erwägen.

Weiter heißt es in der WiWo: „Die drei Unternehmen äußerten sich hierzu auf Anfrage nicht oder nur ausweichend. Die GfK gab ebenfalls keine Stellungnahme ab“.

Gegenüber planung&analyse gibt Prof. Raimund Wildner, Aufsichtsratsmitglied der GfK und Vizepräsident des GfK-Vereins allerdings ein eindeutiges Statement ab: "Der GfK Verein hat zu keinem Zeitpunkt erwogen und tut das auch aktuell nicht, seine GfK Aktien insgesamt oder auch nur einen Teil davon zu verkaufen."

Dies sei auch aufgrund der Satzung "nicht so einfach möglich", sagt Wildner. "Da müsste das Präsidium und der Gesellschafterrat zustimmen. Das tun sie ganz gewiss nicht." Der GfK Verein stehe langfristig zur GfK SE und tue alles ihm Mögliche, damit die Firma wieder auf einen nachhaltig erfolgreichen Kurs kommt, sagte Wildner.

In der Wirtschaftswoche wird auch wieder auf interessierte Finanzinvestoren verwiesen, die bereits im Frühjahr laut dem Manager Magazin Interesse gezeigt haben sollen, seien jetzt wieder interessiert, heißt es weiter in der Voranmeldung des Blattes.

Der Aktienkurs der GfK SE, der am 5. August bei Bekanntwerden der vierten Gewinnwarnung in Folge von über 35 Euro auf 28,47 Euro gesunken war, ist seit Anfang der Woche wieder im leichten Aufwärtstrend. Börsenanalysten hatten die Papiere auch nach der Abberufung von Vorstandsvorsitzenden Matthias Hartmann und Aufsichtsratsvorsitzenden Arno Mahlert am 11. August, zum großen Teil die Aktien mit „Hold“ bewertet.

Der GfK-Verein ist mit 56,4 Prozent Hauptaktionär des Unternehmens. Der Verein hatte im Mai Prof. Raimund Wilder und Klein-Bölting in den Aufsichtsrat geschickt. Klein-Bölting wurde heute zum neuen Aufsichtratsvorsitzenden ernannt.
(hed)

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