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Branche


Rentrak geht an ComScore

In den USA schließen sich zwei Unternehmen zusammen, die beide Spezialisten in der Reichweitenmessung von Medien sind und damit in Konkurrenz zu Nielsen stehen.

ComScore gibt die Übernahme des Unternehmens Rentrak für 732 Millionen USD bekannt. Beide US-Firmen sind bereits in der Messung von Reichweiten tätig. ComScore misst vor allem die Nutzung von Online-Medien und hat jüngst in die Messung von Fernsehquoten investiert. Rentrak liefert ebenfalls TV-Quoten, nutzt hierfür allerdings Set-Top-Boxen.

Gemeinsam sollen die beiden Unternehmen auf Marktwert von 2,4 Milliarden US-Dollar kommen. Wie die Unternehmen gemeinsam mitteilen, wird Rentrak nach einem so genannten Stock-for-Stock-Merger eine hundertprozentige Tochter von ComScore. Jede Rentrak-Aktie entspricht dabei 1,15 Anteilen von ComScore. Der Deal soll Anfang des kommenden Jahres abgeschlossen sein.

Das neue Marktforschungsunternehmen wird von ComScore-Chef Serge Matta als CEO geführt, Bill Livek, derzeitiger Vice Chairman & CEO bei Rentrak, wird als Executive Vice Chairman & President fungieren, heißt es.

"Der Merger zwischen ComScore und Rentrak markiert einen aufregenden Meilenstein für unsere Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre", so Serge Matta in einem Statement. "Gemeinsam sind wir in der Lage, unseren Kunden und der Medienindustrie das zu liefern, nach dem sie lange verlangen: eine umfassende, plattformübergreifende Messung aller Inhalte egal ob sie via PC, Mobilgerät, Live- oder Recorded-TV, VoD oder Over-the-Top angeboten werden."

Medienriese WPP besitzt an beiden Unternehmen einen Anteil und wird an der neuen Gruppe 16 Prozent halten. Es gibt eine Option auf eine Aufstockung auf 19,9 Prozent, aber es soll keinen Sitz im Board geben, berichtet die New York Times (NYT).

Einige von der NYT befragte Medien-Entscheider bewerteten den neu entstehenden Anbieter als Alternative für Nielsen, der bislang den Markt für Messungen basierend auf einem Panel dominiert. In USA seien die Daten von Nielsen Grundlage für nahezu 70 Milliarden USD Media-Spendings, heißt es. (hed)

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