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Branche


Vorbild UK: Marktforschung kann ihren Einfluss steigern

Bei einem Round Table-Gespräch mit Jane Frost, CEO der britischen Market Research Society (MRS) wurde die aktuelle Situation in Großbritannien und Deutschland unter der Fragestellung „Hat sich die Marktforschung neu zu erfinden?“ erörtet. Mit dabei waren - neben Jane Frost - Edward Appleton (Avery Zweckform), Hartmut Scheffler (TNS Infratest und Vorstand ADM), Jonathan Gable (Brainjuicer), Prof. Dr. Raimund Wildner (GfK Verein und Vorstand BVM sowie Initiative Markt- und Sozialforschung), Dr. Michael Bartl (Hyve und Vorstand BVM).

Edward Appleton, Hartmut Scheffler, Jonathan Gable, Jane Frost, Raimund Wildner, Michael Bartl (v.l.n.r.) 

 Edward Appleton, Hartmut Scheffler, Jonathan Gable, Jane Frost, Raimund Wildner, Michael Bartl (v.l.n.r.)

 
Jane Frost stellte die Situation auf der Insel vor:
  • Der Umsatz der Marktforschung in Großbritannien ist mit jährlich schätzungsweise drei Milliarde britischen Pfund gesamtwirtschaftlich signifikant. Damit wird die Bedeutung der Marktforschungsbranche klar – sie ist ein großer Dienstleistungssektor, der einen wichtigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beitrag leistet und ist ein relevanter Arbeitsgeber.
  • Die britische Initiative von MRS zur Gewährleistung von branchenweiten Qualitätsstandards für die Datenerhebung „Fair Data“ gibt der Branche ein klares Alleinstellungsmerkmal. Dies verschafft neuen Zugang zu neuen Branchen und Disziplinen wie zum Beispiel IT.
  • Die Präsentation der Marktforschung als wachstumsfördernd – eine Quelle von kreativem wie intellektuellem Kapital – hat sich dabei für Kunden, Agenturen und Regierung als äußerst erfolgreich in Großbritannien erwiesen, Marktforschung neu zu denken.
  • Marktforschung kann ihren Einfluss steigern, wenn sie deutlich sichtbar und relevant für ein breites Spektrum an hochrangigen Entscheidungsträgern in Industrie und Regierung ist.

In Deutschland ist die Situation ähnlich. Allerdings sind die deutsche Gesellschaft und Wirtschaft deutlich fragmentierter, daher besteht für die deutsche Marktforschung noch mehr die Notwendigkeit mit „einer Stimme“ zu sprechen. Eine dieser notwendigen Aktivitäten ist die „Initiative Markt- und Sozialforschung“ (IMSF), die mit ihrer „sag ja zu“-Kampagne das Ansehen der Branche in der Bevölkerung und die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, an Umfragen teilzunehmen, fördern möchte.

Die deutsch-britische Arbeitsgruppe erarbeitet derzeit eine Roadmap, die dabei helfen soll, den Erfolg der Neupositionierung von MRS zu lernen.
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