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Branche


WPP-Chef sieht Gewitterwolken

WPP warnt vor Umsatzeinbußen 

 WPP warnt vor Umsatzeinbußen

Martin Sorrell, Chef der weltgrößten Kommunikationsholding WPP, blickt mit etwas weniger Optimismus in die Zukunft als zuletzt - trotz der guten Entwicklung seiner Gruppe im 1. Halbjahr 2011. Man müsse abwarten, wie sich die jüngsten Einbrüche an den Börsen auf das Denken und Verhalten von Verbrauchern und Kunden auswirkten.

Die aktuellen Zahlen können sich durchaus sehen lassen. Der um Zukäufe und Währungsschwankungen bereinigte Umsatz stieg um 6% auf rund 5,4 Milliarden Euro. Der Vorsteuergewinn konnte sogar um 37% auf 382 Millionen Euro gesteigert werden.

Am stärksten zulegen konnte die Gruppe in der Region Asia/Pacific. Hier beträgt der bereinigte Umsatzzuwachs 10,5%. In den USA liegt das Plus bei 5,4, in Westeuropa (ohne Großbritannien) bei 5,1%.

In Bezug auf die Disziplinen fällt das Wachstum im Bereich Werbung und Media mit 8,1% am stärksten aus. Die geringste Zuwachsrate verzeichnet WPP im Bereich Marktforschung mit 2,3%.

Aufgestockt wird das Budget für Akquisitionen. Standen dafür in der Vergangenheit rund 100 Millionen Pfund pro Jahr zur Verfügung, sind es nun 400 Millionen. In diesem Jahr hat WPP bereits unter anderem die deutsche Commarco-Gruppe (Scholz & Friends) gekauft.

Zur Kantar Group, der Marktforschung-Sparte der WPP Group, gehören in Deutschland gehören u.a. TNS Infratest, Millward Brown, Icon Added Value, Lightspeed Research.
Nähere Informationen zu TNS finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: Horizont.net

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