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Wechsel bei Nielsen: Wibbelt geht, Schier kommt

Ingo Schier (Quelle: Nielsen) 

 Ingo Schier (Quelle: Nielsen)

Nach Meinungsverschiedenheiten hinter den Kulissen kommt es bei Nielsen Deutschland jetzt zu einem Wechsel: Deutschlandchef Ludger Wibbelt hat sich dazu entschlossen, Nielsen zu verlassen und sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen, wie der planung & analyse-Schwestertitel "LebensmittelZeitung" vorab erfahren hat.

Sein Nachfolger wird ab Anfang Dezember Ingo Schier. Aktuelle ist er Inhaber der Wiesberg Consulting Group in Wiesbaden und war zuvor unter anderem für Schwarzkopf & Henkel und MaxXium tätig. Mit seinem Eintritt an die Spitze wird sich die Organisationsstruktur von Nielsen weiter verändern, wie die "LZ" erfahren hat. Nielsen kehrt wieder zur One-Voice-Strategie zurück.

Mathias Bernhardt, bislang Managing Director für den Bereich Buy in Frankfurt und Mitglied der Geschäftsleitung, gibt sein Amt auf und übernimmt die Kundenverantwortung für einen bislang nicht genannten weltweit agierenden Nielsen-Kunden. Die Verantwortung für die Sparte Watch, die bisher Wibbelt führte, übernehmen die Nielsen-Hausgewächse Dirk Reinbothe und René Lamsfuss, allerdings nicht als Geschäftsführer. Reinbothe verantwortet künftig die Werbestatistik, Lamsfuss das Digitale Werbegeschäft.

Auf der Homepage des Unternehmes wird Wibbelt derzeit noch in seiner bisherigen Funktion geführt. Der Manager stand seit Oktober 2005 an der Spitze von Nielsen in Deutschland. In dieser Funktion verantwortet er neben dem täglichen operativen Geschäft den strategischen Ausbau des Dienstleisters. Der studierte Betriebswirt hatte seit 1989 für das Unternehmen gearbeitet.
Nähere Informationen zu The Nielsen Company finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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