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10 Praxis-Tipps: Betriebliche Zukunftsforschung

In leicht verständlicher Form geben im Rahmen der „10 Praxis-Tipps“ erfahrene Marktforscher ihr Wissen weiter. Es geht dabei nicht um „Bedienungsanleitungen“, denn dafür wäre jede einzelne Aufgabenstellung viel zu komplex, sondern um Tipps und Anregungen aus der Praxis. Diese kompakte Zusammenstellung soll Einsteigern in ein neues Themengebiet eine Hilfestellung sein und Orientierung geben. Hier die Tipps von Daniela Hall (Dräxlmaier Group):

10 Praxis-Tipps: Betriebliche Zukunftsforschung

  
1. Gehen Sie das Thema Zukunftsforschung aktiv an.
Das Top-Management benötigt Zukunftswissen, auch wenn es diese Dienstleistung in den seltensten Fällen aktiv nachfragt. Daher: Agieren Sie proaktiv!
 
2. Schauen Sie durch die unternehmensinterne Brille.
Stellen Sie eine bedarfsausgerichtete Arbeitsweise sicher, indem Sie bedeutsame Themen identifizieren. Das gilt insbesondere innerhalb des eigenen Unternehmens: Welche Themen sind wichtig? Was wird gerade heiß diskutiert?


3. Suchen Sie sich einen "Paten" im Top-Management.
Ein Ansprechpartner im Top-Management erhöht die Akzeptanz und Priorität ihrer Projekte; achten Sie bei der Auswahl des Paten auf einen hohen Grad an Offenheit und langfristigem Denken.
 
4. Trauen Sie sich auch an exotische Themen heran.
Auch Themen, die auf den ersten Blick vielleicht exotisch wirken, können bei näherer Analyse durchaus bedeutsam sein. Deshalb: bleiben Sie offen für neue Themen!
 
5. Definieren Sie Qualitätskriterien für Ihre Arbeit.
Machen Sie sich frei von der Vorstellung, dass Sie in der Zukunftsforschung dieselben Bewertungskriterien wie in der klassischen Marktforschung anwenden können. Nichtsdestotrotz darf dies nicht zu einer völligen Regellosigkeit führen.
 
6. Schöpfen Sie aus dem vollen Methodenpool der Zukunftsforschung.
Limitieren sollte Ihnen fremd sein: von der klassischen Literaturrecherche über Experteninterviews bis hin zu Primärerhebungen und Szenarien ist alles möglich. Bleiben Sie daher up-to-date bei allen wichtigen Methodenentwicklungen und entscheiden Sie nach Thematik, welche Methoden geeignet sind.
 
7. Weniger Berater, mehr Qualität.
Beurteilen Sie den Inhalt externer Dienstleistungen kritisch. Anstatt viel Geld für Trendexperten auszugeben, ist es häufig hilfreicher, gezielt Informationen bei Experten zu dem aktuellen Projekt zu suchen.
 
8. Sie müssen nicht an jeder Zukunftsveranstaltung teilnehmen.
Zukunftsworkshops, Future Walks und ähnliche Veranstaltungen dienen als Marktplatz, um auf dem Laufenden zu bleiben und sich auszutauschen sowie als Inspirationsquelle für neue Themen. Hier gilt: Qualität vor Quantität!
 
9. Machen Sie sich frei von der Vorstellung, Zukunft prognostizieren zu können.
Sie können Unsicherheiten in Bezug auf zukünftige Entwicklungen minimieren, eliminieren können Sie diese allerdings nie. Zeigen Sie auf, was Zukunftsforschung leisten kann und was nicht.
 
10. Suchen Sie fachlichen Austausch.
Ein Netzwerk aus Unternehmensvertretern, Forschungseinrichtungen und Dienstleistern hilft Ihnen bei konkreten Projekten. Sie bleiben so auf dem aktuellen Stand zu laufenden Entwicklungen. Daneben fördern gemeinsame Projekte mit anderen Unternehmen den Erfahrungsaustauch und senken die Kosten.


Diese zehn Punkte sind Bestandteil der 10-Praxis-Tipps-Serie, die regelmäßig von planung & analyse veröffentlicht wird. Die Serie wird herausgegeben von Dr. Gwen Kaufmann (planung & analyse) und Uwe Matzner (research tools).

Hier geht's zu den bisher erschienenen 10-Praxis-Tipps!

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