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10 Praxis-Tipps: Desk Research: Sekundärdaten erfolgreich nutzen!

In leicht verständlicher Form geben im Rahmen der „10 Praxis-Tipps“ erfahrene Marktforscher ihr Wissen weiter. Es geht dabei nicht um „Bedienungsanleitungen“, denn dafür wäre jede einzelne Aufgabenstellung viel zu komplex, sondern um Tipps und Anregungen aus der Praxis. Diese kompakte Zusammenstellung soll Einsteigern in ein neues Themengebiet eine Hilfestellung sein und Orientierung geben. Hier die Tipps von Timo Steyer (Linne + Krause Marketing
und Forschung
):

10 Praxis-Tipps: Desk Research: Sekundärdaten erfolgreich nutzen!


1. Greifen Sie auf vorhandene Daten zurück.
Nicht immer ist es lohnend, das Rad neu zu erfinden. Denn gerade die Sekundärdatenrecherche ermöglicht Ihnen schnelle erste Einblicke in die von Ihrem Kunden angefragten Untersuchungsgebiete.

2. Stellen Sie die Informationsquellen auf den Prüfstand.
Verschaffen Sie sich im Vorfeld der Recherche einen validen Überblick über die Verfügbarkeit und die vermutliche Qualität des vorhandenen Datenmaterials zu dem angefragten Thema.

3. Verlieren Sie sich nicht in Details.

Definieren Sie die für Ihr Anliegen relevanten Gesichtspunkte. Denn häufig wird zu viel wertvolle Arbeitszeit  dazu verwendet, sämtliche Aspekte eines Themas bis ins kleinste Detail zu verfolgen.

4. Achten Sie unbedingt auf die Aktualität der Daten.
Generell gilt für die  Datenrecherche: Je aktueller, desto besser. Vor allem bei Themenstellungen, die einen Ausblick auf die nächsten Jahre enthalten, ist Aktualität des Datenmaterials von essentieller Wichtigkeit.

5. Stellen Sie sicher, dass die Aufgabenstellung keine Fragen offen lässt.
Wissen Sie ganz exakt, wonach Sie suchen sollen? Ist die Aufgabenstellung im Kern verstanden worden? Das nämlich sind die Voraussetzungen dafür, in der Informationsflut exakt die Inhalte zu finden, aus denen sich Antworten auf die Fragen Ihres Kunden ableiten lassen.

6. Verdichten Sie die Informationen gezielt.
Verdichten Sie die recherchierten Informationen von Zeit zu Zeit gezielt, um die gewonnenen Daten in Ihrer Gesamtheit überblicken zu können.

7. Googlen ist nützlich. Nutzen Sie dennoch auch andere Informationsquellen.
Wirtschaftsarchive, Fachzeitschriften, Handbücher, beispielsweise für den Automobilbereich und ähnliche Medien stellen eine nicht zu unterschätzende Informationsquelle dar. Denken sie bei aller Vernetztheit und Digitalisierung während der Recherche stets auch an offline verfügbare Quellen.

8. Es gibt per se keine falschen oder richtigen Informationen.
Analysieren sie die erhobenen Daten regelmäßig auf inhaltliche Widersprüche. Innerhalb der von Ihnen recherchierten Daten bedeuten Widersprüche nicht grundsätzlich, dass die eine Aussage stimmt und die andere falsch ist.

9. Bitten Sie um Unterstützung von Kollegen, die nicht in das Thema involviert sind.
Vier Augen sehen immer mehr als zwei. Gerade bei länger dauernder Recherchearbeit ist die Gefahr groß, sich ungewollt und unerkannt vom Kern des Themas zu entfernen.

10. Denken Sie daran: Qualität gewinnt.
Beurteilen Sie immer auch die Qualität der Quellen, in denen Sie das Datenmaterial gefunden haben. Sind die gefundenen Informationen wirklich verlässlich und aussagekräftig?

Diese zehn Punkte sind Bestandteil der 10-Praxis-Tipps-Serie, die regelmäßig von planung & analyse veröffentlicht wird. Die Serie wird herausgegeben von Dr. Gwen Kaufmann (planung & analyse) und Uwe Matzner (research tools).

Hier geht's zu den bisher erschienenen 10-Praxis-Tipps!

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