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10 Praxis-Tipps: Effektiver Einsatz von Omnibusumfragen

In leicht verständlicher Form geben im Rahmen der „10 Praxis-Tipps“ erfahrene Marktforscher ihr Wissen weiter. Es geht dabei nicht um „Bedienungsanleitungen“, denn dafür wäre jede einzelne Aufgabenstellung viel zu komplex, sondern um Tipps und Anregungen aus der Praxis. Diese kompakte Zusammenstellung soll Einsteigern in ein neues Themengebiet eine Hilfestellung sein und Orientierung geben. Hier die Tipps von Klaus Hilbinger (GfK):

10 Praxis-Tipps für den effektiven Einsatz von Omnibusumfragen


1. Profitieren Sie von den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Omnibusumfragen.
Der Omnibus ist für eine große Bandbreite von Fragestellungen sehr gut geeignet.

2. Omnibus steht für klassische quantitative Marktforschung.
Die Erforschung unbewusster Motive gehört in die Hände der qualitativen Marktforschung.

3. Analysieren Sie, welche Befragungsart die optimale ist.
Wählen können Sie zwischen den drei Omnibusmethoden CAPI (Computer Assisted Personal Interview), CATI (Computer Assisted Telephone Interview) oder der Online-Befragung.

4. Setzen Sie Omnibusumfragen ein, wenn die Umfrageergebnisse kostengünstig und zugleich repräsentativ sein sollen.
Omnibusumfragen garantieren bevölkerungsrepräsentative Daten – ohne dabei teuer zu werden. Denn schließlich teilen sich alle Auftraggeber, die in einen Omnibus "eingestiegen" sind, den Preis für das statistisch genaue Abbild.

5. Sie können Omnibusumfragen für alle gängigen statistischen Analyseverfahren nutzen.
Aufgrund der großen Omnibusstichproben lassen sich viele statistische Verfahren stabil und zuverlässig anwenden.

6. Die Omnibusumfrage motiviert die Teilnehmenden – wenn die einzelnen Fragenbereiche nicht zu lang sind.
Eine Omnibusumfrage ist, durch ihre unterschiedlichen Befragungsblöcke, sehr abwechslungsreich für die Befragten. Bei einer kurzen bis mittleren Länge treten keine Ermüdungserscheinungen auf.

7. Zeitreihen eignen sich hervorragend für Omnibusumfragen.
Da Omnibusumfragen regelmäßig stattfinden und die Untersuchungsanlage stets gleich gehalten wird, eignen sie sich ideal für Zeitreihenuntersuchungen.

8. Verwenden Sie den Omnibus zur Analyse kurzfristig auftretender Probleme.
Für Omnibusumfragen gibt es meist feste Terminpläne. Größere Institute bieten oft wöchentliche, manchmal sogar tägliche Starttermine. Der Ablauf ist standardisiert. Die Ergebnisse liegen meist schon nach wenigen Tagen vor.

9. Omnibusumfragen eignen sich auch für sensible Themenbereiche.
Nicht jede Umfrageart bringt bei sensiblen Themen die gewünschten Erfolge. Setzen Sie auf die Omnibusvarianten CAPI oder Online.

10. Nutzen Sie Omnibusumfragen auch für Ihre internationalen Projekte.
Ihnen steht eine Mehrländerstudie ins Haus? Dann kann es äußerst effizient sein, wenn Sie Omnibusumfragen in den gewünschten Ländern einsetzen.

Diese zehn Punkte sind Bestandteil der 10-Praxis-Tipps-Serie, die regelmäßig von planung & analyse veröffentlicht wird. Die Serie wird herausgegeben von Dr. Gwen Kaufmann (planung & analyse) und Uwe Matzner (research tools).

Hier geht's zu den bisher erschienenen 10-Praxis-Tipps!

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