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10 Praxis-Tipps: Erfolgreicher Wandel vom betrieblichen Marktforscher zum internen Berater

In leicht verständlicher Form geben im Rahmen der „10 Praxis-Tipps“ erfahrene Marktforscher ihr Wissen weiter. Es geht dabei nicht um „Bedienungsanleitungen“, denn dafür wäre jede einzelne Aufgabenstellung viel zu komplex, sondern um Tipps und Anregungen aus der Praxis. Diese kompakte Zusammenstellung soll Einsteigern in ein neues Themengebiet eine Hilfestellung sein und Orientierung geben. Hier die Tipps von Christian Wagner (JTI Germany) und Stefan Goldschmidt (nuggets-market research consultancy).
 

10 Praxis-Tipps: Erfolgreicher Wandel vom betrieblichen Marktforscher zum internen Berater


1. Stimmen Sie regelmäßig eine Research Agenda mit Ihren unternehmens-internen Kunden ab.
Auf diese Weise werden Sie frühzeitig in Projekte Ihrer internen Kunden eingebunden und können eine Beziehung aufbauen, deren Basis echtes Vertrauen ist. Wenn Ihr interner Kunde Ihnen vertraut, bekommen Sie rechtzeitig Informationen, die Sie brauchen, um zum Erfolg führende Handlungsempfehlungen geben zu können.
 
2. Als Berater brauchen Sie zukunftsorientierte Forschungsprojekte.

Legen Sie innerhalb Ihrer Research Agenda den Schwerpunkt auf Projekte, die auf den zukünftigen Geschäftsverlauf einen entscheidenden Einfluss haben. Falls möglich sollten Sie neben den reinen „Controlling“ Projekten vor allem in die Zukunft gerichtete Fragestellungen untersuchen. Schließlich möchten Sie weg vom Image des reinen betrieblichen Marktforschers hin zum internen Berater des Unternehmens.
 
3. Suchen Sie sich ein Institut, das Sie auf dem Weg zum internen Berater ernsthaft begleitet.
Viele Institute bieten sehr fundiertes Know-how an, wenn es um Forschungsmethoden geht. Aber nur wenige Institute verstehen die veränderten Anforderungsbedingungen des betrieblichen Marktforschers. Schauen Sie deshalb mit Sorgfalt, welches Institut sich dafür eignet, Sie auf Ihrem Weg zu begleiten.
 
4. Das Institut Ihrer Wahl sollte die Fähigkeit haben, Insights exakt auf den Punkt zu bringen.
Je klarer Insights kondensiert werden - und je klarer konkrete Handlungsempfehlungen formuliert werden, desto besser können Sie anschließend Ihre internen Kunden beraten. Nichts ist schlimmer als eine 200 Seiten Präsentation, bei der sich Daten an Daten reihen.
 
5. Suchen Sie sich einen internen Förderer für Ihr Projekt.
Gelingt es Ihnen, z.B. ein Mitglied der Geschäftsleitung für Ihr Projekt zu begeistern, gelingt auch die „Vermarktung“ und die Positionierung als Geschäftspartner sehr viel besser.
 
6. Beenden Sie das Projekt nicht mit der Ergebnispräsentation.
Stimmen Sie sich im Vorfeld der Präsentation eng mit Ihrem Institut ab. Verteilen Sie klar die Rollen und sprechen Sie während der Präsentation mit einer homogenen Stimme. Doch lassen Sie das Projekt nicht hier enden: Erarbeiten Sie auf Basis der Ergebnisse und der Diskussion während der Präsentation ein handlungsorientiertes Strategiepapier.
 
7. Binden Sie Ihr Institut bei der Erarbeitung Ihrer Empfehlungen eng mit ein.
Ein Institut, das sich als Partner im Veränderungsprozess vom klassischen Marktforscher zum Berater versteht, wird Sie mit fundiertem Marketing Know-how unterstützen, Insights in konkrete Handlungsempfehlungen übersetzen und die gewonnenen Erkenntnisse auf diese Weise greifbar machen.
 
8. Bauen Sie Vertrauen auf. Nehmen Sie sich Zeit dafür.
Gehen Sie in einem persönlichen Gespräch alle relevanten Details des Studienprojektes mit Ihren internen Kunden durch und erklären Sie ihm die Hintergründe Ihrer Empfehlung.
 
9. Vernetzen Sie sich mit anderen Fachabteilungen.
Welche Implikationen folgen aus Finanzperspektive aus Ihrer Empfehlung? Wie lange dauert die Produktion? Ist die rechtliche Seite unbedenklich? Um diese Fragen bereits in Ihrer Empfehlung mit anzudenken, ist es von Vorteil, wenn Sie den Gedankenaustausch mit anderen Fachabteilungen pflegen.
 
10. Seien Sie klar in Ihren Empfehlungen.
Um sich als interner Berater zu positionieren, müssen Ihre Empfehlungen klar formuliert sein. Diese Empfehlungen müssen aber auch inspirierend sein, um den kreativen Prozess in Gang zu setzen oder zu stärken. In den meisten Fällen brauchen Sie auch eine gute Prise Diplomatie, um nicht anzuecken und keine unnötigen Widerstände zu erzeugen.
 
 
Diese zehn Punkte sind Bestandteil der 10-Praxis-Tipps-Serie, die regelmäßig von planung & analyse veröffentlicht wird. Die Serie wird herausgegeben von Dr. Gwen Kaufmann (planung & analyse) und Uwe Matzner (research tools).

Hier geht's zu den bisher erschienenen 10-Praxis-Tipps

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