ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


10 Praxis-Tipps: Mitarbeiterbefragungen

In leicht verständlicher Form geben im Rahmen der „10 Praxis-Tipps“ erfahrene Marktforscher ihr Wissen weiter.

Es geht dabei nicht um „Bedienungsanleitungen“, denn dafür wäre jede einzelne Aufgabenstellung viel zu komplex, sondern um Tipps und Anregungen aus der Praxis. Diese kompakte Zusammenstellung soll Einsteigern in ein neues Themengebiet eine Hilfestellung sein und Orientierung geben. Hier die Tipps von Iris Viebke, Meinecke & Rosengarten:

10 Praxis-Tipps: Mitarbeiterbefragungen


1. Definieren Sie Ihre Ziele und die Aufgabenstellung der Befragung so exakt wie möglich.
Mit der Motivation und Leistung Ihrer Mitarbeiter steht und fällt Ihr Unternehmenserfolg. Wenn Sie die - oft nicht bewussten oder unterschwelligen - Motive Ihrer Mitarbeiter für Engagement oder Frustration bei der Arbeit erforschen wollen, sollten Sie im vorhinein genau festlegen, um welche Fragestellungen es hierbei gehen muss.

2. Wählen Sie die Forschungsmethode mit Bedacht.
Jede Zielsetzung erfordert ihre eigene Forschungsmethode. Möglicherweise ist auch eine Kombination aus mehreren Forschungsdesigns wie beispielsweise Papier-Fragebögen ergänzt durch online für die jeweils von Ihnen geplante Zielsetzung von Vorteil.

3. Beziehen Sie alle Beteiligten mit ein!
Es ist aus unserer Sicht unerlässlich, alle Interessengruppen an einen Tisch zu bringen. Auch auf den ersten Blick als unbequem angesehene Stakeholder sollten frühzeitig eingebunden werden. Gerade sie können der Schlüssel für eine hohe Beteiligung werden.

4. Schaffen Sie Vertrauen durch Transparenz.
Es ist die transparente Informationspolitik, die das Vertrauen schafft. Nutzen Sie dafür alle verfügbaren Informationskanäle der internen Kommunikation.

5. Bleiben Sie auch während der Befragung involviert.
Wenn alle Beteiligten vor, während und nach der Befragung - auf Basis einer zuvor entwickelten Kommunikationsstrategie - auf dem Laufenden gehalten werden, bleibt nicht nur der Prozess an sich interaktiv und lebendig – auch die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen der Befragten erhöhen sich.

6. Lassen Sie einen neutralen Blick auf die Ergebnisse zu.
Es ist empfehlenswert, externe Dienstleister nicht nur in der Durchführung der Umfrage, sondern auch in der Ergebnisbetrachtung und tiefer greifenden Analyse zu Rate zu ziehen, denn sie können wichtige Impulse geben.

7. Kommunizieren Sie zeitnah.
Kommunizieren Sie erste Ergebnisse sofort. Kündigen Sie auch die weiteren Schritte sofort an. Sie brauchen dabei noch nicht ins Detail zu gehen. Konkrete Infos können zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

8. Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern Wertschätzung, in dem Sie ihre Antworten ernst nehmen!
Erst wenn die Mitarbeiter spüren, dass ihre Antworten ernst genommen werden und daraus ein Optimierungsprozess angestoßen wird, wird das Instrument „Mitarbeiterbefragung“ zu einem langfristig erfolgreichen Bestandteil des Führungsinstrumentariums.

9. Erarbeiten Sie einen konkreten Maßnahmenplan!
Wenn Sie die Ergebnisse der Befragung gemäß Ihren Zielen bewertet und analysiert haben, empfiehlt es sich, einen konkreten Umsetzungsplan zu erarbeiten. In diesem Plan sollte verbindlich festgelegt werden, wer was wann wo und wie erledigt.

10. Bleiben Sie auch nach der Befragung am Ball.
Wer fragt, führt! Es ist wichtig, in regelmäßigen Abständen zu überprüfen, ob die erarbeiteten und bereits umgesetzten Maßnahmen die gewünschten Erfolge bringen.

Diese zehn Punkte sind Bestandteil der 10-Praxis-Tipps-Serie, die regelmäßig von planung & analyse veröffentlicht wird. Die Serie wird herausgegeben von Dr. Gwen Kaufmann (planung & analyse) und Uwe Matzner (research tools).

Hier geht's zu den bisher erschienenen 10-Praxis-Tipps!

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email