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10 Praxis-Tipps: Mobile Research

In leicht verständlicher Form geben im Rahmen der „10 Praxis-Tipps“ erfahrene Marktforscher ihr Wissen weiter. Es geht dabei nicht um „Bedienungsanleitungen“, denn dafür wäre jede einzelne Aufgabenstellung viel zu komplex, sondern um Tipps und Anregungen aus der Praxis. Diese kompakte Zusammenstellung soll Einsteigern in ein neues Themengebiet eine Hilfestellung sein und Orientierung geben. Hier die Tipps von Sebastian Benderoth und Sven Scherrer (Globalpark AG):

10 Praxis-Tipps: Mobile Research

 
1. Wählen Sie die richtige Technologie.
Die Wahl der richtigen Technologie fällt im mobilen Kontext nicht immer einfach, aber entscheidet mit über den Erfolg Ihrer Studie.
 
2. Achten Sie auf Usability und ansprechendes Design.
Achten Sie im Rahmen Ihrer mobilen Befragung auf eine gute Usability und verwenden sie ein ansprechendes Layout. Diese Faktoren wirken sich auf Beendigungsquoten und die Datenqualität aus. 

3. Verwenden Sie geeignete Fragetypen.
Fragetypen sind unterschiedlich gut für Befragungen auf mobilen Endgeräten geeignet. Die Ausfüllbarkeit einer Frage sollte frühzeitig getestet werden.
 
4. Fragen Sie sich, welcher Befragungszugang für Ihre Studie funktioniert.
Insbesondere im mobilen Bereich gibt es verschiedene Strategien für eine erfolgreiche Rekrutierung oder hinsichtlich der möglichen Eintrittswege. Der Kontext einer Befragung spielt bei der Auswahl der richtigen Strategie eine wichtige Rolle.

5. Bewerten Sie die geeignete Fragebogenlänge je Projekt.

Faustregeln für die geeignete Fragebogenlänge im mobilen Kontext helfen bei der Durchführung eines Projektes. Jedoch hängt die tatsächliche Toleranzschwelle bzgl. der Fragebogenlänge in einem konkreten Vorhaben von vielen Parametern ab und sollte reflektiert werden.

6. Achten Sie auf geographische Unterschiede.
Für internationale Projekte muss man die Wahl der Technologie abhängig von geographischen Unterschieden machen. Eine frühe Anforderungsanalyse ist empfehlenswert.

7. Nutzen Sie den Kontextbezug mobiler Befragungssituationen.
Durch die Sensoren moderner Smartphones kann der Aufenthaltsort des Teilnehmers Aufschluss über den Kontext der Befragungssituation geben. Durch die geschickte Verwendung von Kontextinformationen können Feedbackprozesse optimiert und zusätzliche Erkenntnisse gewonnen werden.

8. Bieten Sie Mehrwerte für den Befragten, insbesondere bei Apps.
Apps müssen heruntergeladen werden und sind meist nur erfolgreich, wenn sie regelmäßig verwendet werden. Damit dies funktionieren kann, sollten Research Apps einen spezifischen Nutzen oder Mehrwert für den Endnutzer bzw. Respondenten bieten.

9. Profitieren Sie von mobil zugänglichen Online Panels oder Communities.
Research Community Apps können dafür eingesetzt werden, Teilnehmer zur Beteiligung und Interaktion zu motivieren und die ‚Gesundheit‘ einer Community zu erhalten. Auch für Online Panels eröffnet der mobile Kanal neue Möglichkeiten mit Panelisten zu interagieren.

10. Seien Sie innovationsfreudig und kreativ.
Die Zukunft der mobilen Marktforschung hat eigentlich gerade erst angefangen und die genauere Untersuchung ihrer Potentiale wird noch eine Weile anhalten. Dafür ist es wichtig, kreative Lösungen im Einsatz technologischer Mittel auf der Basis wissenschaftlich fundierter Methoden voranzutreiben.

Diese zehn Punkte sind Bestandteil der 10-Praxis-Tipps-Serie, die regelmäßig von planung & analyse veröffentlicht wird. Die Serie wird herausgegeben von Dr. Gwen Kaufmann (planung & analyse) und Uwe Matzner (research tools).

Hier geht's zu den bisher erschienenen 10-Praxis-Tipps!

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