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2006 wird nach 2001 das beste Jahr für die deutsche Informationswirtschaft

Für die Experten der deutschen Informationswirtschaft ist das Thema "IT-Sicherheit" der überragende Wachstumsmotor für die Informations- und Kommunikationstechnik-Branche (IKT) im laufenden Jahr. Sicherheits-Hardware, Software und Dienstleistungen lassen danach Wachstum sowohl für den Bereich "IT in den Unternehmen" als auch für die "Sicherheit im Internet" erwarten. Internet-Telefonie, Medien-Konvergenz und Radio Frequency Identification (RFID) verfügen gleichfalls über weit überdurchschnittliche Wachstumschancen.
 
2006 verspricht das beste Jahr für die deutsche Informationswirtschaft seit der Krise der "New Economy" zu werden. Nach 2001/2002 sind die Geschäftsklima-Werte auf der Gütermarkt- und Arbeitsmarktseite im positiven Bereich. So kommen auf einen Pessimisten, der die Stimmung in der deutschen Informationswirtschaft als schlecht einschätzt, zwölf Optimisten. 2006 ist auch mit einem moderaten Anstieg der Beschäftigung in der deutschen Informationswirtschaft zu rechnen.
 
In den zurückliegenden sechs Jahren sind die Herausforderungen für die deutsche Informationswirtschaft im Vergleich zu anderen Wirtschaftsregionen der Welt, insbesondere zum außerjapanischen Ostasien, größer geworden. Gleichzeitig verfügt die deutsche Informationswirtschaft nach wie vor in Teilbereichen über gute Chancen, eine weltweit führende Rolle zu spielen. Insbesondere in branchenübergreifenden und spezifischen Anwendungen wie "Embedded Systems" und "Fabrikautomatisierung" sowie auf höheren Stufen des E-Business und bei RFID ist eine führende Rolle Deutschlands zu erwarten. Derzeit rangiert die deutsche Informationswirtschaft in einem 65-Länder-Vergleich gleichauf mit Kanada auf Platz zwölf. Spitzenreiter sind Dänemark und die USA.
 
Im europäischen Vergleich besteht Nachholbedarf bei der Verfügbarkeit von E-Government-Diensten (47 Prozent, Durchschnitt in 15 EU-Ländern: (49 Prozent), bei der Breitbandpenetration privater Haushalte (Deutschland: 27 Prozent - Europa 32 Prozent) und beim E-Commerce-Umsatz je Einwohner (Pro Kopf-Umsatz in Deutschland = 7.011 Euro im Vergleich zum Beispiel der Niederlande = 8.164 Euro). Auch die technische Infrastruktur ist in Deutschland in mehreren Bereichen verbesserungsfähig. Gegenwärtig liegt die WLAN-Hotspot-Penetration in Deutschland bei 10 pro 100.000 Einwohner. In Großbritannien liegt sie bei 21. Die UMTS-Penetration liegt in Deutschland bei 2,8 Prozent gegenüber Japan mit 17,5 Prozent. Bei der Verbreitung übertragungssicherer SSL-Server liegt Deutschland bei 16 Einheiten pro 100.000 Einwohner gegenüber 68 in den USA. Deutschland liegt bei der Internet-Penetration in der Bevölkerung mit 58 Prozent (EU-15: 49 Prozent) und in privaten Haushalten (62 Prozent; EU-15: 53 Prozent) sowie in Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern (78 Prozent, Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern: 94 Prozent, EU-15: 92 Prozent) über dem europäischen Durchschnitt.
 
Die Übertragungstechnik DSL verbreitet sich in Deutschland relativ schnell, dennoch bleiben die Möglichkeiten der Breitbandtechnologie "Kabel" in Deutschland weitgehend ungenutzt (Kabel-Penetration in deutschen Haushalten: 0,8 Haushalte gegenüber 25,5 je 100 Haushalte in den USA).
Quelle: TNS Infratest; www.tns-infratest.com

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