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2049

© Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO 

 © Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO

Deutschland, Tschechien, Italien und Österreich werden bis 2049 mit dem stärksten Arbeitskräfterückgang infolge des demografischen Wandels zu kämpfen haben. Zugleich wird die Anzahl der Arbeitskräfte mit Hochschulabschluss bis 2049 in Deutschland, Frankreich und Großbritannien am deutlichsten sinken.
 
Ein höheres Durchschnittsalter bei gleichzeitigem Rückgang der erwerbstätigen Bevölkerung – vor diesen neuen demografischen Herausforderungen werden viele Industriestaaten in den kommenden Jahrzehnten stehen. In Europa sinkt die Anzahl der Erwerbstätigen insgesamt bis 2049 um rund 18 % – stärker als in allen anderen betrachteten Regionen weltweit. Entsprechend der Hochrechnungen steigt hingegen die Arbeitskräftezahl in den USA um 10%, in Argentinien und Brasilien sogar um 36 bzw. 48%. Gründe dafür sind die niedrigen Geburtenraten in Europa sowie eine relativ hohe Immigrationsrate in den USA bzw. das starke Bevölkerungswachstum in Lateinamerika.
 
Erheblich älter wird die Bevölkerung künftig insbesondere in Deutschland, Italien und der Schweiz. Mit derzeit durchschnittlich 40 Jahren und bis 2049 mit durchschnittlich über 50 Jahren sind diese Landesbevölkerungen deutlich älter als ihre Nachbarn in Europa. Noch dramatischer zeigt sich die Situation in Ländern wie Polen und Tschechien. Sie verzeichnen zusätzlich zur Alterung der Bevölkerung noch eine starke Abwanderung erwerbstätiger Personen ins Ausland. Zum Vergleich: Auch das Durchschnittsalter in den USA und in Lateinamerika wird deutlich ansteigen. Jedoch wird hier die Bevölkerung insgesamt – und damit auch das Erwerbspersonenpotenzial – wachsen.
 
Die internationale Studie wurde von Unternehmensberatung Towers Watson durchgeführt.
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