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46 Prozent der Deutschen wollen bei Geschenken sparen

Das Weihnachtsgeschäft 2002 steht unter ungünstigen Vorzeichen. Die weihnachtliche Konsumfreude der Deutschen hat sich gegenüber dem Vorjahr erkennbar eingetrübt. Zwar ist im Vergleich zu 2001 die Zahl derer, die bei den Geschenken tiefer in die Tasche greifen wollen, mit 7 Prozent etwa gleich geblieben, jedoch wollen deutlich mehr Deutsche an den Ausgaben zum Weih-nachtsfest sparen als noch vor einem Jahr. Plante 2001 jeder Dritte Einschnitte beim Einkauf, so sind es diesmal 46 Prozent. Deutlich abgenommen hat entsprechend die Zahl derer, die genauso viel ausgeben möchten wie beim letzten Fest: 46 Prozent wollen diesmal das Ausgabenniveau vom Vorjahr halten, 2001 war es noch sechs von zehn (58 Prozent).
 
Die gewachsene Zurückhaltung bei den geplanten Weihnachtseinkäufen zieht sich quer durch alle Bevölkerungsgruppen. Am wenigsten lassen sich die unter 30jährigen ihre Kauflaune nehmen. Wie vor einem Jahr plant von ihnen jeder Fünfte sein Vorjahresbudget zu übertreffen. Allerdings ist der Zwang zum Sparen selbst bei ihnen unverkennbar. Statt 29 Prozent wie im Vorjahr wollen diesmal 38 Prozent weniger Geld an den Kassen lassen.
 
In den neuen Bundesländern schlägt die insgesamt gewachsene Kauf-zurückhaltung besonders stark zu Buche. Nachdem 2001 nur jeder dritte Ostdeutsche zum Rotstift greifen wollte, will in diesem Jahr die Hälfte bei den Weihnachtsgeschenken sparen. Aber auch im Westteil des Landes ist die Konsumzurückhaltung im Vergleich zum Vorjahr gestiegen: Nach 33 Prozent im letzten Jahr wollen diesmal 44 Prozent den Gürtel beim Weihnachtsfest enger schnallen.
 
Quelle: NFO Infratest; martin.koegel@nfoeurope.com

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