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Abwärtstrend des Konsumklimas gestoppt

GfK-Indikator Konsumklima (Stand: April 2010) 

 GfK-Indikator Konsumklima (Stand: April 2010)

Das GfK-Konsumklima kann sich im Frühjahr 2010 wieder verbessern. Sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung legen deutlich zu. Dagegen verzeichnet die Anschaffungsneigung geringe Einbußen. Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 3,4 Punkten im April für Mai dieses Jahres einen Wert von 3,8 Zählern.


Die Signale für eine Erholung der deutschen Wirtschaft werden stärker. Und auch die Konsumenten nehmen sie deutlicher wahr, wie ihr gestiegener Konjunkturoptimismus zeigt. In deren Sog beurteilen die privaten Haushalte auch die Entwicklung ihrer finanziellen Lage zuversichtlicher. Dies belegt der kräftige Sprung der Einkommenserwartung in diesem Monat. Dagegen steht die Konsumneigung nach wie vor unter dem Eindruck gestiegener Heizöl- und Benzinpreise. Sie kann von den verbesserten Konjunktur- und Einkommensaussichten derzeit nicht profitieren und muss leichte Einbußen hinnehmen.  

Im Zuge der kräftigen Erholung des Welthandels kommen auch die deutschen Exporte wieder in Schwung und sorgen für einen spürbaren Abbau der Kurzarbeit im verarbeitenden Gewerbe. Dies ist ein wesentlicher Grund dafür, dass der Konjunkturoptimismus steigt. Als Folge davon werden auch die Prognosen für den Arbeitsmarkt nach oben korrigiert.

Von den deutlich verbesserten Konjunkturaussichten kann im April auch die Einkommenserwartung profitieren. Der Indikator macht mit einem Plus von 21,7 Punkten einen kräftigen Sprung nach oben auf nun 35,2 Zähler. Dies ist der höchste Wert seit knapp neun Jahren. Zuletzt stand der Indikator im Mai 2001 besser da. In diesem Zusammenhang hilfreich sind auch die kaufkraftfördernden Maßnahmen der Regierung, wie zum Beispiel die Kindergelderhöhung sowie die volle Absetzbarkeit der Krankenversicherungsbeiträge.

Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.
Quelle: GfK

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