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Ampel hilft nicht gegen Übergewicht

Der Markenverband begrüßt den Beschluss des Deutschen Bundestags gegen eine Ampelkennzeichnung für Nährwertangaben auf Lebensmitteln. Zugleich fordert die Interessensvertretung der Markenartikelhersteller eine Klarstellung der Bundesregierung zu den Aussagen des Parlamentarischen Staatssekretärs Gerd Müller (CSU), der sich für die Unterlegung der gemeinsam mit der Industrie entwickelten Nährwertkennzeichnung durch die Farben Rot, Gelb und Grün ausgesprochen hat. Dies steht nach Einschätzung des Markenverbandes faktisch der Ampelkennzeichnung gleich.
 
Eine Ampelkennzeichnung ist wissenschaftlich nicht zu begründen. Es ist nahezu unmöglich, objektive und generell gültige Bezugsgrößen zur Ampelkennzeichnung zu bestimmen. Darüber hinaus ist es gleichermaßen schwierig zu definieren, welchen Beitrag einzelne Produkte zu einer gesundheitsfördernden Ernährung leisten. Unabhängig hiervon führt eine Ampel den Verbraucher aber auch in die Irre, da sie ihm signalisiert, dass er sich nur an den grünen Lichtern orientieren müsse, um sich gesund zu ernähren. Dies ist jedoch nicht der Fall, denn auch mit einer "grünen Welle" ist eine einseitige, mangelhafte Ernährung möglich. Vor diesem Hintergrund kann eine Verbotssymbolik, wie sie die Ampel darstellt, dann aber auch nicht gerechtfertigt werden. Inhaltlich unterstützt der Markenverband daher die vom Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittekunde e.V. (BLL) empfohlene freiwillige GDA-Kennzeichnung.
 
Quelle: Markenverband; www.markenverband.de

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