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Annäherung zwischen Ost und West - Jugend ist Impulsgeber für Zukunftsmärkte

Nicht nur im Vorfeld der Bundestagswahl haben Mentalitätsunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen das allgemeine Interesse geweckt. Auch die VerbraucherAnalyse 2005 hat diesen Aspekt genauer untersucht: Im Zeitvergleich (1999 zu 2005) wird deutlich, dass sich die einst sehr großen Werteunterschiede von Ost- und Westdeutschen innerhalb von sechs Jahren angenähert haben. Die Ost- und Westdeutschen ticken hinsichtlich der Bedeutung von Familie/Partnerschaft, Anerkennung im privaten und beruflichen Umfeld sowie der Wichtigkeit von Spaß und Freude am Leben heute grundsätzlich gleich. Es gibt aber auch 16 Jahre nach der Wiedervereinigung Unterschiede zwischen Ost und West: So messen die Befragten im Osten grundlegenden Werten wie "sichere Zukunft", "Leistung", "finanzielle Unabhängigkeit", "sich etwas leisten können" größere Bedeutung bei als die Befragten im Westen der Republik.
 
Die neue VA Jugend zeigt, dass Jugendliche immer früher am Marktgeschehen teilnehmen und Markenbindungen aufbauen. Damit sind Jugendliche auch entscheidende Impulsgeber für Märkte und Innovationen - zum Beispiel in den Bereichen Kosmetik, Entertainment und Kommunikation. Wenn es um Anschaffungsabsichten geht, übertreffen Jugendliche die Erwachsenen. Die Betrachtung der Jüngeren (12 bis 15 Jahre) im Vergleich zur Gesamtbevölkerung zeigt, dass 30 Prozent ein Handy anschaffen wollen (Gesamtbevölkerung: 14 Prozent). Einen MP3-Player wollen 25 Prozent kaufen (8 Prozent), eine Digitalkamera 23 Prozent (16 Prozent) und einen DVD-Player/-Recorder 21 Prozent (17 Prozent). Gerade Zukunftsmärkte werden von jungen Zielgruppen gesteuert. Auch in der Handy-, PC- und Internetnutzung machen die 12- bis 15-Jährigen den "Großen" etwas vor: 25 Prozent nutzen ihr Handy mehrmals täglich (Gesamtbevölkerung: 8 Prozent gesamt), 30 Prozent nutzen den PC täglich (14 Prozent) und 23 Prozent surfen 6 bis 7 Tage pro Woche im Internet (16 Prozent). Die Pubertät setzt immer früher ein und wird als Zeit zur Orientierung genutzt. So entstehen Bedürfnisse und Konsumwünsche, die bei früheren Generationen erst zu einem späteren Zeitpunkt aufkamen. Jugendliche treten heute früher als eigenständige Konsumenten auf und gewinnen damit an Bedeutung für den Markt.
Quelle: Axel Springer AG; www.axelspringer.de Bauer Verlagsgruppe; www.bauermedia.com

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