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Apotheken und Versandhandel 2005

Der Versand- bzw. Online-Handel mit Arzneimitteln ist keine Eintagsfliege, sondern festigt seine Bedeutung im Markt. Auch wenn es schwer fällt, genaue Marktanteile zu bestimmen und zu prognostizieren, so kristallisieren sich doch konkrete Zielgruppen und Kundenbedürfnisse für diesen Vertriebsweg heraus. Insgesamt haben bereits 15,5 Prozent der Internetnutzer bei Versand- bzw. Online-Apotheken eingekauft. Andererseits lehnen gut 37 Prozent der Internetnutzer den Versandhandel als Bezugsquelle für Arzneimittel strikt ab. Die stärkste Ablehnung geht hierbei von weiblichen Verbrauchern in den Alterskategorien unter 50 Jahren aus. Sie äußerten sich besonders skeptisch. Überraschend hoch sind die Erfahrungswerte der Generation 50plus, sie weisen mit deutlich mehr als 20 Prozent die meiste Kauferfahrung beim Versandhandel mit Arzneimitteln auf.
 
Als größten Vorteil des Versandhandels nennen 82 Prozent der Befragten die Kostenersparnis. Der größte Nachteil ist für 72 Prozent die fehlende Fachberatung. Für die eher hypothetische Frage, bei welchem Versand-Anbieter die Internetnutzer ihre Medikamente bevorzugt bestellen möchten, zeigte sich ein geteiltes Bild. Ein Viertel der Antworten entfielen auf die lokalen Apotheken, ein weiteres Viertel auf Apothekenketten, -gruppen oder -verbünde. 16 Prozent der Verbraucher möchten direkt vom Hersteller beziehen. Andere Anbieter wurden selten genannt, allerdings äußerten sich auch knapp 20 Prozent der Befragten dahingehend, dass ihnen der Anbieter schlicht "egal" sei.
Quelle: Institut für Handelsforschung; www.ifhkoeln.de

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