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Auch nach der WM: Deutschland zeigt weiter Flagge

Das „WMSommermärchen“ wirkt nach: Gut die Hälfte der deutschen Flaggen, die aus Anlass der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland gehisst wurden, weht auch Monate nach der WM noch.
 
Nur etwa jede zwölfte Fahne wurde weggeworfen. 90 Prozent der Bevölkerung sagen im Rückblick, dass es ihnen gut gefallen hat, überall die deutsche Flagge zu sehen. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage (1.115 Befragte), die IFAK, Taunusstein, im September 2006 durchgeführt hat.
 
Die deutsche Fahne an Autos, auf Balkonen und in Gärten während der WM hat insgesamt 45 Prozent der Bevölkerung sehr gut gefallen, weiteren 45 Prozent hat sie gut und nur 4 Prozent hat sie überhaupt nicht gefallen. Dass die WM weit mehr als ein Fußballereignis war, zeigt die Tatsache, dass sich Frauen und Männer in dieser Beurteilung nicht unterscheiden.
 
Besonders ausgeprägt ist die Begeisterung bei den Jungen: 54 Prozent der 14- bis 29-Jährigen finden das Flaggezeigen sehr gut, bei den über 65-Jährigen sind es 41 Prozent. 42 Prozent der Befragten haben selbst ihrer Begeisterung Ausdruck mit der deutschen Flagge verliehen.
 
Auch hier gibt es keinen geschlechtsspezifischen Unterschied; und wiederum findet sich die höchste „Beteiligungsrate“ bei den Jungen (62 Prozent), die geringste in der Altersgruppe 65+ (23 Prozent). Die meisten Flaggen wurden am Fenster, auf dem Balkon oder im Garten angebracht (60 Prozent), dicht gefolgt vom Auto (51 Prozent).
 
Ein Viertel der Befragten gab an, Bekleidung mit deutscher Flagge getragen zu haben; auch hier waren die Jungen mit 38 Prozent wieder vorn. Die Gruppe der über 65- Jährigen favorisierten es mit 72 Prozent, Fenster, Balkon oder Garten zu beflaggen.
 
Auch Wochen nach der WM flattert Schwarz-Rot- Gold bei 11 Prozent noch immer am Auto, bei 33 Prozent ziert es weiterhin Fenster, Balkon oder Garten und bei 8 Prozent die Wohnung. Ein Viertel aller bekennenden Fans hat seine Flagge zwar mittlerweile weggeräumt, schließt aber einen neuerlichen Einsatz z.B. bei der nächsten Europameisterschaft nicht aus.
Quelle: IFAK Institut; www.ifak.de

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