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Ausgepunktet: dm und Schlecker steigen aus dem DSD aus

Die beiden führenden deutschen Drogeriemarktbetreiber dm-Drogeriemarkt und Schlecker kündigen dem DSD die Zusammenarbeit auf. Sie verweigern in Zukunft dem Grünen Punkt die Lizenzgebühren und wollen die Verpackungen selbst entsorgen. Damit ist der breite Konsens zum Grünen Punkt abgebröckelt. Der dm-Drogeriemarkt hat dem Pegnitzer Unternehmen Belland Vision die Abwicklung der Entsorgung übertragen. Auch für Schlecker ist der Ausstieg beschlossene Sache. Ebenfalls aus dem DSD aussteigen wollen die Drogeriemärkte Rossmann und Müller.
 
Um die Wiederverwertungsquote zu erreichen, werden nach dem Konzept von Belland Vision die nötigen Mengen an Verbrauchsverpackungen bei Großverbrauchern wie etwa Gastronomie, Hotellerie, Kantinen oder Krankenhäusern eingesammelt. Damit werden höhere Wiederverwertungsquoten erzielt, als vom Gesetz vorgeschrieben.
 
So wie es aussieht, wird man die Ausstiege gerichtlich klären müssen, da der DSD dies nicht akzeptieren wird. Den DSD-Konkurrenten werde gute Chancen eingeräumt, da der Müllmonopolist DSD bereits beim EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti kritisch betrachtet wird.
Quelle: medienbuero.sohn; medienbuero@sohn.de

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