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Auskunfts- und Verzeichnismedien: 9 von 10 Deutschen nutzen sie

88 Prozent aller Deutschen nutzten im Jahr 2004 ab Verzeichnismedien, das sind rund 57 Millionen Menschen und 6 Prozentpunkte mehr als noch im Jahr 2001. Die gedruckten Verzeichnisse sind dabei nach wie vor die dominierende Nutzungsform. Rund 74 Prozent, also drei von vier Bundesbürgern bedienen sich dieser Medien, um private und gewerbliche Adressen zu finden. Einen besonders hohen Anstieg verzeichnen die Online-Medien. Hier wuchs die Nutzung von 7 Prozent (2001) auf 15 Prozent (2004) an. 31 Prozent aller Online-Nutzer suchen in internetbasierten Auskunfts- und Verzeichnismedien nach Informationen und Adressen. Rückläufige Nutzungszahlen verzeichnet die Telefonauskunft. Waren es 2001 noch 39 Prozent sank die Zahl in 2004 auf 34 Prozent.
 
Verzeichnismedien finanzieren sich vorrangig durch Werbeeinträge. Die Nutzer stellen eine hoch interessante demographische Zielgruppe für die Werbewirtschaft dar. Generell verfügen sie über ein hohes Bildungs- und Einkommensniveau. Dies trifft insbesondere bei den Internetnutzern zu. 69 Prozent der Onliner verfügen über ein monatliches Haushalts-Nettoeinkommen von mehr als 2.000 Euro. Über eine höhere Schulbildung2 verfügen 78 Prozent der Nutzer von Online und CD-ROM-basierten Verzeichnismedien. Damit setzen Sie sich deutlich vom Profil der Gesamtbevölkerung ab.
 
Printverzeichnisse und die Telefonauskunft werden mit deutlicher Mehrheit aus privatem Anlass genutzt. Die Anlässe der Nutzung von CD-ROM und Online-Verzeichnismedien sind je zur Hälfte privat und geschäftlich sowie gemischt bedingt. Online-Nutzer von Verzeichnismedien aus geschäftlichem Anlass haben ein markantes soziodemographisches Profil: Sie sind überproportional häufig Männer (68 Prozent), Personen jüngeren bis mittleren Alters3 (82 Prozent) mit weiterführender Schulbildung (85 Prozent) und überdurchschnittlichem Haushalts-Nettoeinkommen (77 Prozent).
 
Gerade im Blick auf die Bedeutung der Verzeichnismedien als Werbeträger ist die Nutzungsfrequenz ein wesentliches Merkmal. Der Anteil der Häufignutzer von Verzeichnismedien liegt bei den gedruckten Verzeichnissen bei 49 Prozent. Dies bedeutet, dass mehr als 23 Millionen Personen zu den Häufignutzern zählen. Noch stärker ausgeprägt ist dieser Anteil bei den Online- und CD-ROMVerzeichnissen. Hier beläuft sich der Anteil auf 59 bzw. 60 Prozent. Damit ist die Mehrheit der Online-Nutzer zugleich auch Häufignutzer dieser Ausprägung von Verzeichnismedien. Bei der Parallel- bzw. Komplementär-Nutzung Online und Print gilt, dass die Mehrheit der Online-Nutzer zugleich auch häufige Print-Nutzer sind (58 Prozent).
 
Verzeichnismedien werden von den Nutzern als seriöse Informationsquellen geschätzt. 83 Prozent sagen, dass Verzeichnismedien ihnen helfen, Informationen und Adressen "schnell zu finden", 82 Prozent stimmten der Aussage zu, dass sie sich außerdem durch "einfach zu findende" Informationen auszeichnen. Als nützlich und vertrauenswürdig bewerteten 78 bzw. 70 Prozent der Befragten diese Medien.
Quelle: VDAV e.V.; www.vdav.de

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