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Auto fahren - so lange es irgendwie geht

Immer mehr Deutsche fahren bis ins hohe Alter Auto. Ein Langzeitvergleich von Männern über Achtzig in Westdeutschland (Frauen dieser Generation haben selten einen Führerschein) zeigt: 1980 setzten sich lediglich 0,5 Prozent der 80jährigen und älteren Autofahrer selbst ans Steuer, heute liegt der Anteil der Autofahrer in dieser Altersgruppe bei 50 Prozent.
 
Allerdings: Die Unfallstatistiken zeigen, dass die meisten Verkehrsunfälle von jungen Leuten und Fahranfängern verursacht werden.
 
Trotzdem: Es wird diskutiert, die Fahrtüchtigkeit älterer Menschen in Zukunft regelmäßig zu überprüfen. Ab dem 65. Lebensjahr würde dann der Führerschein nur noch jeweils fünf Jahre gültig sein und ohne neuerlichen Nachweis der Fahrtüchtigkeit nicht verlängert werden können.
 
Etwa jeder zweite aus der Bevölkerung (49 Prozent) hält diesen Vorschlag für richtig. Nur 37 Prozent finden, dass es nicht gut ist, wenn älteren Menschen derartige Sonderprüfungen abverlangt werden. Es liegt auf der Hand, dass die Akzeptanz eines solchen Vorschlags in den verschiedenen Altersgruppen sehr differenziert ausfällt. Mehrheitlich akzeptiert wird die Forderung nach einer regelmäßigen Überprüfung der Fahrtüchtigkeit vor allem dort, wo man selbst noch nicht betroffen ist. Die meisten jedoch, die von einer derartigen Regelung betroffen wären, sind strikt dagegen. Immerhin: es gibt auch Befürworter unter den Älteren. Ihr Anteil in der Altersgruppe der 60jährigen und älteren liegt bei 32 Prozent.
Quelle: Institut für Demographie, Allensbach; Dr. Edgar Piel

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