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Autokäufer wollen keine Abstriche machen - auch wenn sie deutlich Geld sparen könnten

Die Autoindustrie erlebt in Deutschland ihre tiefste Krise. Die Käufer verweigern sich derzeit massiv. Ist dies der Zeitpunkt, Autos billiger herzustellen, um die Kaufentscheidung zu erleichtern? Vor diesem Hintergrund wurden 1.000 an einem Autokauf interessierte Personen befragt, auf welche Features sie am ehesten im Auto verzichten könnten. Überraschendes Ergebnis: 58 Prozent der Befragten können es sich nicht vorstellen, ein Auto zu kaufen, das für einen deutlich niedrigeren Preis auf viele Features und Leistungsmerkmale verzichtet.
 
Für die Autoindustrie ist das ein durchaus erfreuliches Zeichen. Die Hersteller werden offenbar nicht den Kunden in einen Abspeckwettbewerb von getrieben. Wenn schon Verzicht, dann können sich dies Autokäufer am ehesten bei folgenden Leistungsmerkmalen vorstellen: 26 Prozent wären bereit, auf ein Lederlenkrad zu verzichten, 23 Prozent auf beheizbare Außenspiegel, 21 Prozent auf hochwertige Lacke und 20 Prozent auf einen CD-Player.
 
Auf Motorleistung sind nur 16 Prozent bereit zu verzichten, einen ähnlichen Wert erzielt die Klimaanlage. Wo der Verzicht am schwersten fällt: beim Radio sagen lediglich 7 Prozent, sie könnten darauf verzichten, bei der Servolenkung sind es gerade einmal 8 Prozent. Im unteren Bereich befinden sich auch hochwertige Werkstoffe, ESP und Zentralverriegelung, die von jeweils 13 Prozent der Befragten als verzichtbar eingestuft werden.
 
Insgesamt zeigt die Erhebung, dass die deutschen Autofahrer an die hohen Standards gewöhnt sind und diese auch in schwierigen Zeiten beibehalten wollen. Die Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass die deutschen Autokäufer momentan eher abwarten wollen, statt sich für ein billiges Auto zu entscheiden.
 
Das sind die Ergebnisse einer von Puls Marktforschung durchgeführten Befragung von 1.000 an einem Autokauf interessierte Personen.
Quelle: puls Marktforschung; www.puls-marktforschung.de

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