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Automobilindustrie 2011 mit Potential

© Holger Gräbner / PIXELIO 

 © Holger Gräbner / PIXELIO

Das ifo Institut erwartet für die deutsche Automobilindustrie im Jahr 2011 ein Umsatzplus von gut 10%. Das deutliche Wachstum wird von drei Faktoren stimuliert: Die Auslandsnachfrage steigt rasant, die Inlandnachfrage tendiert stabil nach oben, und die Nachfrage nach Nutzkraftwagen hat sich nach dem drastischem Absturz im Sommer 2008 spektakulär gedreht. Mit dem Wachstum der Umsätze dürften auch die Erträge weiter steigen, da der zu erwartende Lohnkostenanstieg unter dem Umsatzwachstum bleiben dürfte, so das ifo-Insitut. Allerdings bleiben Risiken bei Rohstoffpreisen und Wechselkursen sowie durch die Ereignisse in Japan und Libyen.
 
Im vergangenen Jahr konnte die deutsche Automobilindustrie ihre Position als umsatzstärkste deutsche Industriegruppe wieder ausbauen: Ihr Anteil am Umsatz des gesamten Verarbeitenden Gewerbes stieg auf 21,6% (2009: 20,6). Damit erreichte der Automobilsektor wieder nahezu seine Vorkrisenposition (2007: 21,7%). Grundlage war das starke Umsatzwachstum von 20,5 % auf 317,0 Mrd. Euro. Allerdings lag der reale Umsatz der Automobilindustrie im letzten Viertel des Jahres 2010 noch immer um 8,7% unter dem bisherigen Spitzenniveau vom ersten Quartal 2008.
 
Der inländische Automarkt war im Jahr 2010 geprägt von den Spätfolgen der Abwrackprämie, die für ein Vorziehen eines erheblichen Teils der Käufe in das Jahr 2009 gesorgt hatte. So schrumpfte die Zulassungszahl 2010 um 23,4 %. Insgesamt aber zog die Nachfrage im Jahresverlauf bereits deutlich an: Im letzten Viertel 2010 lag der inländische Auftragseingang um 15,1% über dem Stand vom ersten Quartal dieses Jahres. Dabei erhöhte sich der durchschnittliche Neuwagenpreis in den alten Bundesländern nach Angaben der DAT von 22730 (2009) auf 26840 Euro (2010), also um 18,1%, nachdem er im Jahr zuvor infolge der prämienbedingten Anreize für Kleinwagen um 15% gesunken war.
Quelle: ifo Institut

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