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BVM umgarnt Data Scientist

In dieser Woche haben sich erste Interessierte der neu gegründeten BVM-Fachgruppe Data-Science in Hamburg getroffen. Diskutiert wurde über Felder, in denen heute schon ein Erfahrungsaustausch über Big Data möglich und sinnvoll ist.

erstes Treffen der Data Scientists (Foto:BVM) 

 erstes Treffen der Data Scientists (Foto:BVM)

Von den 144 Mitgliedern, die die noch junge Fachgruppe „Data Science“ hat, haben 33 den Weg nach Hamburg ins Kongresszentrum gefunden. Gegründet wurde sie im vergangenen Sommer zur BVM-Tagung. Der Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher weiß, dass Data Scientist und Data Miner von ihrem Selbstverständnis her keine Marktforscher sind. Gebraucht werden diese Berufsgruppen allerdings schon im Marketing. „Und wir müssen uns auch fragen ‚Wo rekrutieren wir in 20 Jahren Mitglieder‘“, erklärt Rainer Valentin vom Vorstand des BVM einen Beweggrund für die Initiative des Berufsverbandes.

Rund die Hälfte der 33 Besucher der Fachtagung waren bekannte Gesichter. Die Teilnahme war kostenlos, schließlich muss sich der Nutzen der Fachgruppe erst herumsprechen. Mund-zu-Mund-Propaganda sei das beste Mittel dafür, glaubt Valentin und schließlich seien ja auch in vielen Unternehmen bereits Data Scientist beschäftigt, die könne man gewinnen.

Ziel des ersten Treffens war vor allem auch die Selbstorganisation der Runde. Beabsichtigt ist keine „Konferenzberieselung“, so Professor Wolfgang Lehner von der TU Dresden, der zusammen mit Rainer Valentin die Data Science ins Leben gerufen hat, sondern die Gruppe solle sich selber steuern und Input bringen. Zusätzlich angedacht ist ein kontinuierlicher Online-Erfahrungsaustausch innerhalb der Gruppe.

Vier Vorträge führten in die Thematik ein. Nina Meinel sprach über das Data-Science Center der GfK. 200 Experten in 23 Ländern sind mittlerweile hier beschäftigt, um neue Methoden zu entwickeln und Big Data zu zähmen. Das Big-Data-Kompetenzzentrum an der TU-Dresden wurde von Martin Hahmann vorgestellt. Dann berichtete Jan Hendrik Schreier vom ADAC über die Datensammlung in Autos und warf die Frage auf „Wem gehören die Daten?“ Thomas Rodenhausen, CEO Harris Interaktive und BVM Vorstand, zeigte zuletzt auf, wo welche Daten von extern zugekauft werden können.

Folgeveranstaltungen seien geplant aber noch nicht terminiert, so Valentin. Der Veranstalter zog eine positive Bilanz aus diesem Kick-off und will die Fachgruppe weiter ausbauen. (hed)

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