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BVM vergibt Innovationspreis

Der Innovationspreis der Deutschen Marktforschung geht dieses Jahr an den GfK-Verein. (Foto: BVM) 

 Der Innovationspreis der Deutschen Marktforschung geht dieses Jahr an den GfK-Verein. (Foto: BVM)

GfK-Verein erhält Innovationspreis. Kongress des Berufsverbandes Deutscher Markt- und Sozialforscher (BVM) mit gestrafftem Kongress.

Dr. Caroline Kaiser, Senior Specialist vom GfK-Verein, war deutlich sprachlos angesichts des Preises, der ihr von der Jury des BVM zugesprochen wurde. Aber das Tool zur Gewinnung von Marketing-Wissen aus Fotos, die in Social Media gepostet wurden, treffe genau den derzeitigen Bedarf, grundlegende Markeninformationen vollautomatisch zu analysieren. So erklärt Rainer Valentin, Vorstandsmitglied des BVM und Laudator, die Entscheidung der Jury. "Viele haben sich versucht, aber etwas Vergleichbares hat noch keiner gefunden."

Weitere Nominierte für den Preis konnten ihre Arbeiten vorstellen. Thomas Hörter von der Deutschen Bank hat ein Instrument entwickelt, mit dem sich die Effizienz von gesellschaftlichem und kulturellem Engagement messen lässt.

Andera Gadeib hat gemeinsam mit Jan Ingelmann von Dialego eine Community für den WDR vorgestellt, die neue Programmformate testen und bewerten sollte. Mario Giesel, Marktforscher von Mediaplus, hat zur Gewinnung von Marken-Image das Wettbewerbsumfeld ausgeleuchtet.

Die Preisverleihung stand am Abschluss des ersten Tages, der Wege zum Unternehmenserfolg aufzeigte. Auffällig war, dass die Beratungskompetenz des Marktforschers in den Mittelpunkt rückt. Explizit gefordert wird dies von Florian Bauer von Vocatus. Er geht mit der Branche nicht gerade gnädig ins Gericht, erfährt aber keinen Widerspruch, wenn er sagt: "Wir wissen seit 60 Jahren, dass Menschen die Frage 'was ist ihnen wichtig' nicht beantworten können, aber wir fragen es trotzdem."

Auch Martin Eppler vom Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement zeigt Entwicklungsbedarf auf. Er beschreibt unter anderem den Museumseffekt, den Marktforscher provozieren, wenn sie ihre Folien gar zu geschliffen und perfekt präsentieren. Keiner folgt dem Inhalt und das Mitdenken ist signifikant niedriger. Die heutigen Redner konnten das so schnell natürlich nicht umsetzen. Aber morgen geht der Kongress in die zweite Runde. (Hed)
Nähere Informationen zum GfK-Verein finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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