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Bayern verliert Spitzenstellung

Der Hochtaunuskreis führt das Landkreis-Ranking an 

 Der Hochtaunuskreis führt das Landkreis-Ranking an

Zwar werden die Deutschen 2012 nominal rund 400 Euro pro Kopf mehr für ihre Ausgaben zur Verfügung haben als im Jahr 2011, doch laut Marktforschungsstudie wird dieser Zuwachs wohl durch steigende Preise fast vollständig aufgezehrt werden.

Die reale Kaufkraft der Deutschen wird im kommenden Jahr stagnieren. Die Bundesbank prognostiziert derzeit eine Inflation von 1,8%. Das gleicht das nominale Wachstum der Kaufkraft nahezu wieder aus. Die Wachstumschancen für die Wirtschaft, insbesondere des Einzelhandels, hängen damit weiterhin direkt von einem guten Konsumklima, also der Stimmung und dem Vertrauen der Konsumenten ab.

Die drei Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin sind in diesem Jahr die Gewinner auf der Ebene der Bundesländer, da sie die deutlichste Veränderung des Indexwerts gegenüber dem Vorjahr verzeichnen können. Die Einwohner Bremens und Hamburgs werden im kommenden Jahr durchschnittlich 18.684 Euro beziehungsweise 21.985 Euro Kaufkraft pro Kopf besitzen. Aufgrund dieser Tatsache hat erstmalig seit 2007 nicht mehr Bayern, sondern Hamburg die Spitzenposition unter den Bundesländern inne.

Im Ranking der Bundesländer haben sich ansonsten keine Änderungen ergeben. Nach wie vor belegen die ostdeutschen Bundesländer die hinteren Plätze. Das Schlusslicht Sachsen-Anhalt verfügt über eine Kaufkraft von 16.606 Euro pro Einwohner und damit mehr als 5.300 Euro pro Kopf weniger als der Spitzenreiter Hamburg.

Ein ähnliches Bild ergibt sich auf der Ebene der 412 Stadt- und Landkreise. Hier haben sich in der Reihenfolge keine gravierenden Unterschiede unter den 25 kaufkraftstärksten Kreisen ergeben. Lediglich der Landkreis Miesbach in Bayern verbessert seine Position um 9 Plätze nach oben. Die Rangfolge der Top 10 entspricht den Vorjahresergebnissen.
 
Bei der Betrachtung der Entwicklung des Indexwerts im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich, dass sich unter den zehn Kreisen mit der höchsten positiven Veränderung sechs bayerische Kreise befinden, angeführt von Starnberg, Garmisch-Patenkirchen und Miesbach. Unter den Top 25 mit der höchsten positiven Veränderung befindet sich lediglich ein ostdeutscher Kreis, der Stadtkreis Potsdam, der um 25 Plätze auf Rang 187 klettert. Die meisten Plätze hat im Vergleich zum Vorjahr Bremen gut gemacht. Die Hansestadt klettert von Platz 252 um 33 Plätze nach oben auf Platz 219. 

Das zeigt die Studie „GfK Kaufkraft Deutschland 2012“ der GfK GeoMarketing.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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