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Bei Functional Food und Bio-Nahrung noch viel Spielraum

Welch besondere Vorteile Biokost und mit "Gesundheitszusätzen" angereicherte Lebensmittel (Functional Food) bieten sollen, ist den meisten Verbrauchern noch lange nicht klar. "Klassisches" Functional Food belegt zwar in Deutschland eine Spitzenstellung. 73 Prozent der Befragten kaufen regelmäßig jodiertes Speisesalz - gegenüber einem globalen Schnitt von 32 Prozent. Auch ballaststoffreiche Vollkornprodukte kaufen 42 Prozent ( Europa: 38 Prozent, Global: 40 Prozent). Bei probiotischen Joghurtprodukten, mit Ergänzungsmitteln oder Vitaminen angereicherten Fruchtsäften/Milch/Brot oder Sojamilch liegt Deutschland jedoch- was den regelmäßigen Kauf betrifft - zum Teil weit unter dem globalen und europäischen Schnitt. Nur 20 Prozent kaufen regelmäßig cholesterinsenkende Speiseöle und Margarinen, 39 Prozent kaufen niemals derartige Produkte. Mit Ergänzungsmitteln oder Vitaminen angereicherte Milch wird hierzulande von gerade einmal vier Prozent der Befragten regelmäßig gekauft (Global: 19 Prozent). Ganze 68 Prozent kaufen niemals derartige Milchprodukte, was weltweit den dritten Platz der Nichtkäufer bedeutet. Der Hauptgrund, solche Produkte nicht zu kaufen, liegt im mangelnden Glauben an die zusätzliche gesundheitsfördernde Wirkung (51 Prozent). Weltweit glaubt durchschnittlich ein Drittel der Konsumenten nicht daran, dass Functional Food wirklich die Gesundheitsvorteile bietet, mit denen seine Anbieter werben.
 
Bei Biolebensmitteln, einer ganz anderen Art von Gesundheitskost, stellt sich die Situation ein wenig anders dar. Global glauben mehr als zwei Drittel der Befragten, dass Biokost im Vergleich zu anderen Nahrungsmitteln gesünder für sie und ihre Kinder ist. Besonders ausgeprägt ist diese Ansicht in der Region Asien-Pazifik. Für Europäer sprechen unterschiedliche Gründe als Hauptargument für den Erwerb von Bio-Nahrung: 19 Prozent sind der Meinung, Biokost sei umweltverträglicher, und zwölf Prozent nennen den Tierschutz als wichtigstes Argument. In den übrigen Regionen spielen diese beiden Faktoren bei der Kaufentscheidung eine weitaus geringere Rolle. Den Deutschen ist der Tierschutz sogar noch wichtiger: fast ein Drittel der Befragten nennt ihn als Hauptargument für den Kauf von Bio-Produkten. Für 37 Prozent steht die eigene Gesundheit im Mittelpunkt, jeweils zwölf Prozent denken beim Kauf an die Gesundheit der eigenen Kinder oder die Umwelt. Der größte Hinderungsgrund für den Erwerb der Bio-Alternativen ist für 40 Prozent der Befragten in Europa und Nordamerika der hohe Preis, in Deutschland verweigern aus diesem Grund 54 Prozent den Kauf. Weitere 16 Prozent der deutschen Kaufverweigerer sind nicht davon überzeugt, dass die mit "Bio" bezeichneten Produkte wirklich so hergestellt werden, wie behauptet wird.
Quelle: AC Nielsen;a href="http://www.acnielsen.de"> www.acnielsen.de

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