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Beliebtheit der fünften Jahreszeit nimmt ab

Die fünfte Jahreszeit hat viele Namen, die im Grunde alle das Gleiche besagen. Jung und Alt sind sich quer durch Deutschland mit großer Mehrheit (über 60 Prozent) einig, dass die tollen Tage vor Aschermittwoch auch heute noch zeitgemäß sind.
 
Fasnacht, Fasching oder Karneval: Ab morgen wird gefastet. Doch vorher schäumt das Leben und brodelt die Narretei oder toben die Hexen. Fasnacht nennt man all das fast ausschließlich südlich von Bonn, in Hessen und im deutschen Südwesten. Gut jeder Dritte aus dieser Region spricht lieber von Fasching, wie die meisten in Deutschland und die Bayern ausschließlich sagen. In Bonn, Köln, Düsseldorf und überhaupt in Nordrhein-Westfalen feiert man dagegen Karneval (carne vale lat. = Fleisch, leb wohl).
 
Zu beobachten ist allerdings, dass die Zahl der Fasnachts-, Faschings- oder Karnevalsaktiven über die letzten Jahrzehnte hinweg kleiner wird. Vergleichszahlen, die bis in die 60er Jahre zurückreichen belegen das: 1965 betonten 38 Prozent der Westdeutschen, dass sie selbst gern bei den Veranstaltungen zur fünften Jahreszeit mitmachen. 1987 sagten das noch 31 Prozent. Jetzt aktuell im Jahr 2009 sind nur noch 22 Prozent aktiv dabei. "Ich schaue lieber nur zu" sagen dagegen immer mehr Menschen, zurzeit 35 Prozent.
 
Und größer geworden ist auch die Zahl von Fasnachts-, Faschings- oder Karnevals-Muffeln, also von Leuten, die dem närrischen Treiben in den Tagen vor Aschermittwoch partout nichts abgewinnen können. Die meisten davon sitzen allerdings im Norden der Republik oder in Berlin - dort betonen 55 bzw. 60 Prozent, dass sie sich aus dem Ganzen nichts machen. In Regionen, wo Fasnacht oder Karneval gefeiert wird, gibt es deutlich weniger Menschen (rund 37 Prozent), die - ob aktiv oder als froh gesinnte Zuschauer - vom närrischen Brauchtum ganz unberührt und unbehelligt bleiben wollen.
 
Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach. Befragt wurden für Gesamtdeutschland repräsentativ 1.798 Personen ab 16 Jahren im Zeitraum vom 10. bis 22. Januar 2009.
Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach; www.ifd-allensbach.de

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