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Best-Ager schätzen breitbandiges Surfen

Die Internetnutzung der so genannten Best Ager hat nach den aktuellen Ergebnissen des (N)ONLINER Atlas auch 2007 weiter zugelegt. Am stärksten ist der Anstieg mit 2,8 Prozentpunkten bei den 60- bis 69-Jährigen, deren Onliner-Anteil in diesem Jahr bei 35,5 Prozent liegt. Damit ist mehr als ein Drittel dieser Altersgruppe im Internet unterwegs.
 
Der Zuwachs in der Gruppe der ab 70-Jährigen beträgt dagegen nur einen Prozentpunkt. In der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen stieg der Onlineranteil um 1,5 Prozentpunkte auf 58,3 Prozent. Das sind die zentralen Ergebnisse der Internetnutzung nach Altersgruppen im (N)ONLINER Atlas 2007.
 
Mit Bremen (44 Prozent), Berlin (43 Prozent) und Hessen (41 Prozent) überspringen 2007 erstmals gleich drei Bundesländer die 40-Prozent-Marke bei der Internetnutzung der 50-Jährigen und Älteren. Die höchsten Offliner- Anteile unter den Best Agern haben das Saarland (69 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (68 Prozent) und Thüringen (67 Prozent). Den größten Onliner-Zuwachs unter diesen drei letztplatzierten Bundesländern hat mit knapp drei Prozentpunkten Mecklenburg-Vorpommern vorzuweisen.
 
Zwar belegt der (N)ONLINER Atlas 2007 erneut, dass die Altersgruppe 50plus noch unter dem Durchschnitt einer mit nahezu 60 Prozent allgemein hohen Breitbandnutzung liegt, dennoch sind im Vergleich zum Vorjahr auch hier zweistellige Zuwächse in der breitbandigen Nutzung festzustellen. In der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen stieg die Breitbandnutzung um zehn Prozentpunkte auf 53 Prozent an, bei den 60- bis 69-Jährigen sind es plus zwölf Prozentpunkte auf heute 47 Prozent. Die ab 70-Jährigen weisen mit 43 Prozent den niedrigsten Anteil der Breitbandnutzung auf, aber auch sie verzeichnen ein deutliches Plus von elf Prozentpunkten. Mittels ISDN-Anschluss wählen sich in der Altersgruppe der Best Ager noch 22 Prozent der 50- bis 59-Jährigen, 23 Prozent der 60- bis 69-Jährigen und 22 Prozent der ab 70-Jährigen in das Internet ein. Ein analoges Modem wird von durchschnittlich 16 Prozent der Altersgruppe 50plus genutzt.
 
Um 2,3 Prozentpunkte legt die Internetnutzung bei den Frauen gegenüber dem Vorjahr zu und liegt heute bei 54 Prozent. Mit 1,7 Prozentpunkten fällt der Zuwachs dagegen bei den Männern geringer aus, deren Onliner-Anteil 2007 bei 67 Prozent liegt. Damit verringert sich der Abstand zwischen den Geschlechtern 2007 leicht und ist mit 13 Prozentpunkten so gering wie noch nie. Das prozentuale Verhältnis von männlichen und weiblichen Onlinern liegt 2007 bei 53,5:46,5 (54:46 in 2006).
 
Der Bildungsgrad ist bei der Betrachtung der Unterschiede zwischen den Geschlechtern ein wichtiger Faktor: So liegt der Onliner-Anteil bei den Schülerinnen und Akademikerinnen genauso hoch oder sogar höher als bei ihren männlichen Pendants. Mit abnehmendem Bildungsgrad entsteht jedoch ein zunehmender "Gender Gap". Der Geschlechterunterschied bei den Internetnutzern mit einem Volks- bzw. Hauptschulabschluss und ohne abgeschlossene Berufsausbildung bleibt bei konstant hohen 24 Prozentpunkten. Allerdings sind die Frauen in dieser Gruppe durchschnittlich auch deutlich älter als Männer mit gleicher formal niedriger Bildung und sind damit zusätzlich weniger affin für das Internet.
 
Ferner ist die Verbreitung der Internetnutzung bei nicht berufstätigen Frauen etwas schneller gestiegen als bei nicht berufstätigen Männern. 38 Prozent der nicht-berufstätigen Frauen nutzen das Internet, während es bei den Männern 51 Prozent sind. In der Gruppe der Berufstätigen beträgt der Geschlechterabstand weiterhin knapp zehn Prozentpunkte.
 
Nur noch in der Mehrzahl der östlichen Bundesländer und im Saarland ist weniger als die Hälfte der Frauen online. Mecklenburg-Vorpommern stellt im Osten eine erfreuliche Ausnahme dar. Hier sind mit 55 Prozent sogar mehr Frauen im Internet als im Bundesdurchschnitt. In Berlin ist der Anteil weiblicher Internetnutzer mit 61 Prozent auch in diesem Jahr erneut am höchsten. Es folgen mit jeweils 57 Prozent Hessen, Schleswig-Holstein und Bremen, die ebenfalls bei der Internetnutzung von Frauen deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegen.
 
Quelle: www.tns-infratest.com; www.tns-infratest.com

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