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Big Data am Start

Das Kölner Unternehmen Startplatz versteht sich selber als Startup-Inkubator und sorgt als solches auch für die Fortbildung derselben. Gestern fand die dritte Big Data Konferenz im Kölner Mediapark statt. Als Marktforscher bezeichneten sich alleine die Vortragenden der ersten und der letzten Session. Doch der Umgang mit Daten, Algorithmen, Deep Learning und selbstlernende Maschinen waberten den ganzen Tag durch die Räume des Startplatz.

Benedikt Köhler von DataLion 

 Benedikt Köhler von DataLion

Benedikt Köhler von DataLion, einem Unternehmen das zu d.core gehört, provozierte zu Beginn mit einigen Thesen wie „Es gibt kein Big Data, es gibt nur Daten“ oder „Jeder kann das, was Google macht“ oder „Daten sind wichtiger als Algorithmen“. Er zeigte in einem ersten Aufriss, welche Themen und Technologien im Zusammenhang mit Big Data stehen und welchen Beratungsbedarf es gibt.

Diesen Bedarf stellten Stefanie Fischer und Christian Winkler von der Münchner Beratungsfirma mgm mit ihrem Vortrag Vom Bauch zum Kopf und zurück vor. Hier wurde besonders deutlich, was notwendig ist, wenn Unternehmen ihre Daten sinnvoller nutzen wollen: Die Rahmenbedingungen ändern sich und die Entscheidungsfindung ändert sich.

Eine Beobachtung, die Florian Dohmann von The unbelivable Machine Company ergänzte. Silos in Unternehmen müssten eingerissen werden und die Arbeit an den Daten beginne mit der Fragestellung: „Was will ich überhaupt herausfinden?“

Viele Unternehmen machen es sich leicht und gründen ein LAB. So auch die Deutsche Bahn. Welche Hürden und Stolpersteine jedoch im Weg liegen, um daraus erste vernünftige Projekte entstehen zu lassen, berichtete Lars Freund von DB Systel. Dass ein solches internes Lab nur die zweitbeste Lösung sein kann, zeigte wiederum Manuel Funk von Honeypump auf, der eine Untersuchung zu den Erfolgsfaktoren von Data-Labs durchgeführt und vorgestellt hat.

Wie Big Data in eine konkrete Anwendung fließen kann, die zur Marktforschung benutzt werden soll, erklärte Prof. Axel Faix. An der FH Dortmund beschäftigt er sich mit Unternehmensführung. Seit zwei Jahren bastelt der 1.FC Köln-Fan jedoch an der App Rateyourclub: Fans von Bundesligamannschaften aller Vereine sollen hier Kommentare zu Spielen, Spielern und Vereinen abgeben, Fragen zu allem rund um das Thema Fußball beantworten und eine Community bilden, die nicht nur für die Bundesliga-Vereine, sondern auch für Konsumgüterhersteller und Sponsoren des Ballsports interessant sein könnte. Das befinde sich jedoch alles noch im Aufbau, gab Faix zu.

Die Veranstaltung hat die Themen rund um Big Data angerissen und interessante Meinungen zu dem Thema zusammengetragen. Nicht nur für Startplatz inspirierend. (hed)  

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