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Brot für Europa

In Deutschland werden immer mehr Brot und Backwaren gegessen. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag im gerade zu Ende gegangenen Geschäftsjahr (bis Ende Juni) bei 86,9 Kilogramm, etwa 300 Gramm mehr als vor Jahresfrist. Damit werden pro Kopf durchschnittlich drei Scheiben Brot, ein Brötchen und ein Stück "Kleingebäck" wie Croissant oder Brezel täglich gegessen.
 
Ihren Spitzenplatz in der EU haben die Deutschen durch die Osterweiterung allerdings verloren. In Ländern wie Polen, Tschechien und der Slowakei ist der durchschnittliche Brotverbrauch höher, auch wenn es bei der Vergleichbarkeit der Statistiken noch einige Verzerrungen gibt. Deutschlands Mühlen produzierten im Geschäftsjahr 2003/2004 rund 5,6 Millionen Tonnen Mehl, davon 4,8 Millionen Tonnen Weizenmehl. Der Anteil des Roggenmehls, der nach jahrelangem Rückgang zuletzt wieder einen Positivtrend aufwies, stagnierte bei etwa 14 Prozent. Ursache ist der der "Außer-Haus-Verzehr". Der Pizzasnack oder das belegte Brötchen, das man sich unterwegs kauft, haben immer größere Bedeutung.
Quelle: LebensmittelZeitung; www.lz-net.de

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