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Bruttowerbemarkt in Q1/2009 leicht rückläufig

Die Bruttowerbeinvestitionen in den Above-the-line-Medien betrugen im ersten Quartal 2009 4,7 Milliarden Euro, was einem Minus von 2,5 Prozent (bereinigt: minus 2,8 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
 
Das Minus wird maßgeblich durch den Monat März geprägt, der mit einem Minus von 3,5 Prozent zum Vorjahresmonat rückläufig ist.
 
Die Handelsorganisationen stehen mit einem Gesamtwerbedruck in Höhe von knapp 525 Millionen Euro im Branchenranking nicht nur an erster Stelle, sondern haben diesen auch mit einem Plus von 95 Millionen Euro (plus 22,0 Prozent) im ersten Quartal 2009 absolut am stärksten gesteigert. Dabei stellt es keine Überraschung dar, dass die Treiber hier erneut aus den Reihen der Discounter stammen: Lidl (plus 27 Millionen Euro), Penny (plus 25 Millionen Euro), Aldi (plus 16 Millionen Euro) und Plus (plus 13 Millionen Euro).
 
Die höchsten Reduzierungen haben im gleichen Zeitraum die Telekommunikationsunternehmen vorgenommen: so reduzierte die Mobilnetzbranche ihre Bruttowerbeinvestitionen um minus 69 Millionen Euro und die Festnetzbranche um minus 41 Millionen Euro.
 
Eine interessante Entwicklung war darüber hinaus noch bei der Pkw-Branche zu beobachten: So wurde im Automarkt die Pkw-Produktwerbung um knapp 12 Millionen Euro zugunsten von Imagewerbung des KFZ-Marktes reduziert, die mit knapp 16 Millionen Euro deutlich ausgebaut wurde.
 
Nicht weniger interessant ist ebenfalls die Entwicklung bei den Versicherungen, die von Januar bis März 2009 ihre Bruttowerbeaufwendungen mit einem Plus von 51,7 Prozent mehr als verdoppelt haben. Dieses Wachstum ist neben der allgemeinen Imagewerbung dieser Branche insbesondere auf die privaten und gesetzlichen Krankenkassen zurückzuführen, die mit Einführung des Gesundheitsfonds zum 1. Januar 2009 ihren Werbedruck in den Above-the-line-Medien um jeweils mehr als 37 Prozent steigerten, um ihre individuellen Produkte und Services stärker in den Vordergrund zu stellen.
 
Die gesamten Bruttowerbeumsätze der Above-the-line-Medien verteilten sich auf die einzelnen Mediengattungen im ersten Quartal 2009 dabei wie folgt:
Die Fernsehwerbung verbuchte 2,0 Milliarden Euro. Dieses entspricht einem Minus von 2,7 Prozent (bereinigt: minus 2,7 Prozent) gegenüber dem Vorjahr.
Das Werbevolumen der Tageszeitungen steigerte sich in diesem Zeitraum um plus 6,4 Prozent (bereinigt: plus 5,0 Prozent) auf 1,3 Milliarden Euro, wobei Rubrikenanzeigen nicht mit einbezogen sind.
Publikumszeitschriften verzeichneten bei einem Werbedruck von 798 Millionen Euro ein Minus von 14,4 Prozent (bereinigt: minus 14,1 Prozent) gegenüber dem Vorjahr.
Das Medium Radio erwirtschaftete Werbeaufwendungen in Höhe von knapp 305 Millionen Euro, was ein Wachstum von plus 10,0 Prozent (bereinigt: plus 10,0 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.
Die Werbeeinnahmen von Plakat reduzierten sich um minus 10,0 Prozent (bereinigt: minus 11,4 Prozent) auf 160 Millionen Euro.
Fachzeitschriften verzeichneten ein Minus von 7,9 Prozent (bereinigt: minus 8,7 Prozent) auf knapp 99 Millionen Euro.
Das Medium Kino verbuchte einen Rückgang seiner Bruttowerbeerlöse im ersten Quartal 2009 in Höhe von minus 45,4 Prozent (bereinigt: minus 45,4 Prozent) auf 9,2 Millionen Euro.
 
Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie von Nielsen Media Research.
Quelle: Nielsen Media Research; www.nielsen.de

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