ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Bürger verlieren Vertrauen in Politik und Politiker

Die Bürger in Deutschland glauben den Wahlversprechen der Politik nicht mehr: Fast drei Viertel der Bevölkerung in Deutschland nennen mittlerweile als Ursache für die wachsende Wahlmüdigkeit die Unzufriedenheit mit Politikern und Parteien.
 
Im Jahr 2002 waren es nicht einmal zwei Drittel, die diesen Grund angaben (2002: 59% - 2009: 73%). Und gut zwei Drittel der Bundesbürger (2002: 50% – 2009: 68%) sind davon überzeugt, „durch Wahlversprechen belogen zu werden.“
 
Offensichtlich repräsentieren viele Politiker keine Werte mehr. Geradezu vernichtend ist das Urteil der Bevölkerung zur Vorbildfunktion der Politiker: Für fast zwei Drittel der Bevölkerung (2002: 42% - 2009: 61%) steht fest: „Politiker sind keine moralischen Vorbilder mehr.“
 
Die Frage, warum vor allem Jungwähler im Alter bis zu 24 Jahren nicht mehr zur Wahl gehen, beantwortet mittlerweile jeder zweite Jungwähler (2002: 35% - 2009: 53%) mit dem Hinweis, dass „keine Partei den Vorstellungen entspricht“ und es auch fast egal ist, ob man zur Wahl geht oder nicht, weil die Stimme ohnehin „keinen Einfluss hat“ (2002: 33% - 2009: 52%).
 
Da überrascht es wenig, dass auch das Politikinteresse bei der Jugend weiter sinkt und inzwischen fast die Hälfte der Jungwähler umfasst (2002: 43% - 2009: 47%). Geradezu dramatisch zugenommen hat der Anteil der Jungwähler, die den Wahlversprechen der Politiker nicht mehr trauen (2002: 40% - 2009: 65%).
 
Das sind Ergebnisse von Repräsentativumfragen der Stiftung für Zukunftsfragen, in denen jeweils 2.000 Personen in Deutschland nach den Ursachen von Wahlmüdigkeit und Politikverdrossenheit befragt wurden.
Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen; www.stiftungfuerzukunftsfragen.de

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email