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Bundesliga punktet mit Fanartikeln

Die Bundesliga-Manager stellen sich auf eine wirtschaftlich schwierige Saison 2009/10 ein und erwarten geringere Sponsoring-Einnahmen. Nach fünf Jahren stetiger Verbesserung erwartet die Mehrheit der Manager der 1. und 2. Bundesliga (56 Prozent) nun eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage. Im vergangenen Jahr hatten noch 73 Prozent eine Verbesserung der Situation prognostiziert.
 
Die Grundstimmung bleibt jedoch positiv: Nahezu die Hälfte der befragten Manager (47 Prozent) sehen die Situation der Branche weiterhin als „gut" an und weitere 44 Prozent bewerten sie als „eher gut".
 
Entscheidend ist aus Sicht der Clubs das wirtschaftliche Umfeld. Zwei Drittel der Manager rechnen mit negativen Einflüssen der Wirtschaftskrise auf die Bundesliga. 53 Prozent erwarten niedrigere Einnahmen als im Vorjahr. 35 Prozent gehen von gleichbleibenden Erlösen aus.
 
Die Clubs stellen sich auf einen Rückgang der Einnahmen ein, vorwiegend bei Medienrechten und Sponsoring. 30 Prozent der Klubs erwarten einen Rückgang der Sponsoringeinnahmen (2008 und 2007: 10 Prozent). Nur noch 38 Prozent gehen von einem Anstieg aus (2008: 67 Prozent; 2007: 57 Prozent). Die Psychologie der Krise schlägt durch. Von den Fans wird aber kaum Konsumverzicht erwartet. So rechnet die Hälfte der Befragten mit einer Zunahme der Einnahmen aus dem Merchandising. Hier sind die Erwartungen sogar leicht optimistischer als im Vorjahr.
 
Das sind die Ergebnisse der von Ernst & Young vorgelegten Studie "Bälle, Tore und Finanzen". An der Untersuchung in den ersten beiden Juni-Wochen haben Topmanager von 34 der 36 Erst- und Zweitligisten teilgenommen. Weitere Einzelheiten zur Studie sind in der HORIZONT-Ausgabe 32/2009, die am 6.8.2009 erscheint, zu finden.
Quelle: HORIZONT; www.horizont.net

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