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Busse und Bahnen mit großen Imageproblemen

Der öffentliche Nahverkehr genießt bei vielen Deutschen keinen guten Ruf. 52 Prozent der Befragten bemängeln vor allem die vermeintlich kundenunfreundlichen Fahrpläne. 45 Prozent nennen als Grund für ihre Entscheidung gegen Busse und Bahnen überhöhte Fahrpreise; 41 Prozent befürchten Verspätungen, wenn sie den öffentlichen Nahverkehr benutzen. Dabei wäre angesichts gestiegener Kraftstoffpreise fast jeder Vierte (23 Prozent) bereit, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Auch der mangelnde Komfort steht in der Kritik der Verbraucher. 35 Prozent bemängeln überfüllte Busse und Bahnen, 17 Prozent unfreundliches und wenig hilfsbereites Personal. 16 Prozent stören sich an mangelnder Sauberkeit, und fast jeder Zehnte fürchtet sogar um seine persönliche Sicherheit.
 
Auf längeren Strecken lassen hingegen immer mehr Menschen das Auto stehen: 11 Prozent beabsichtigen, bei Fahrten über 80 Kilometer in Zukunft häufiger auf das Auto zu verzichten und stattdessen öfter die Bahn (27 Prozent) oder das Flugzeug (26 Prozent) zu nutzen. Da Komfort und Reiseerlebnis eine immer größere Bedeutung beigemessen wird, haben viele Menschen zwar Probleme mit öffentlichen Verkehrsmitteln, schätzen aber die modernen Fernverkehrszüge und das Flugzeug. Deshalb überrascht es nicht, dass 19 Prozent der Befragten sich gut vorstellen könnten, bei besserem Komfort häufiger den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen. Auch kürzere Wartezeiten spielen eine entscheidende Rolle: Bessere Anschlüsse bei Bahnen und Bussen sowie höhere Takte würden 30 Prozent beziehungsweise 23 Prozent der Befragten überzeugen.
Quelle: Maritz Research; www.maritzresearch.de

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