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Das Ende der Bauernhof-Idylle - vom Bauernhof zum Industriebetrieb

Das Bild des Dorfbauern verschwindet zunehmend, Landwirte werden zu hochspezialisierten Unternehmern. Dies hat weitreichende Konsequenzen: Nicht nur das äußere Erscheinungsbild des Hofs ändert sich, sondern auch die Einstellung und das Handeln der Landwirte. Die wenigsten können noch traditionellen Mustern folgen - wer als Bauer überleben will, braucht rationales Nutzenkalkül und muss komplexe betriebswirtschaftliche Überlegungen anstellen.
 
Landwirt zu sein bedeutet heute mehr als nur den Acker zu bestellen und die Tiere zu versorgen. Betriebswirtschaftliches Wissen und Handeln gehört zur Überlebensstrategie in einem zunehmend schwieriger werdenden Markt. Der Trend geht hin zur Spezialisierung und zur überregionalen Vermarktung der eigenen Produkte.
 
Die Mehrheit der Befragten zeigt sich darüber hinaus als außerordentlich gut informiert. Neun von zehn Landwirten lesen regelmäßig die einschlägigen Fachzeitschriften. Das Internet gewinnt auch in dieser Zielgruppe zunehmend an Bedeutung: Etwa jeder Zweite informiert sich zu Agrarthemen im Internet. Wer Landwirte als Zielgruppe ansprechen will, erreicht sie daher immer noch am besten in den einschlägigen Printmedien, aber zunehmend auch im Internet.
 
Drei Zielgruppen-Segmente mit unterschiedlichen Mindsets konnten unter den Bauern identifiziert werden:
    Der progressive Agrar-Ökonom (26%): Er zeichnet sich insbesondere durch seine streng ökonomische Betriebsführung aus. Traditionelle Werte sind ihm weniger wichtig.
    Der Verantwortungsbewusste Pragmatiker (36%): Er zeigt ebenfalls eine betriebswirtschaftlich orientierte Unternehmensführung, wobei ihm traditionelle und familienorientierte Werte ebenfalls sehr wichtig sind.
    Der traditionelle Landwirt (38%): Ihm sind traditionelle Werte, wie die Weitergabe des Hofes an die nächste Familiengeneration äußerst wichtig. Wirtschaftliche Aspekte sind zur Erhaltung des Betriebs wichtig, es wird lieber am Altbewährten festgehalten.
Das sind die Ergebnisse einer Repräsentativ-Befragung von 500 Landwirten mit zusätzlichen ethnographischen Einzelinterviews von GIM.
Quelle: GIM - Gesellschaft für Innovative Marktforschung; www.g-i-m.com

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