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Das Navi als elektronischer Reisebegleiter

Navigationsgeräte sollten aus Sicht der Verbraucher noch mehr können, als nur den Weg zu weisen. Moderne Geräte geben heutzutage Auskunft darüber, wo der nächste Geldautomat ist, zeigen, in welchem Parkhaus noch Plätze frei sind, wissen Geschichtliches zu beliebten Sehenswürdigkeiten zu berichten, bieten Wetterbericht und Börsennachrichten und lassen den Nutzer auf Wunsch sogar fernsehen oder ins Internet.
 
Im Schnitt präferieren Mobilfunknutzer, die Navigationsgeräte bereits nutzen oder solche, die eine Anschaffung planen, neben der Navigation zusätzliche standortbezogene Informationen (Location Based Services). Am beliebtesten sind Verkehrsinformationen, wie z.B. Staumeldungen, die 97 Prozent der Befragten als nützlichen Zusatzdienst bezeichnen. Dicht gefolgt wird die Wunschliste von standortbezogenen Informationen wie z.B. Restaurants, Hotels, Tankstellen (80 Prozent der Befragten) und Reiseführerfunktionen, die z.B. kulturelle Hintergrundinformationen bieten (63 Prozent der Befragten). Das sind die zentralen Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 1.000 Privatpersonen in Deutschland, die TNS Infratest im Juli 2006 durchgeführt hat.
 
Die bisher weniger etablierte Idee, ein Navigationssystem zu nutzen, um Warnungen bei Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu geben, stößt mit 74 Prozent ebenfalls auf großes Interesse. Integriertes Fernsehen als Zusatzfunktion eines Navigationsgerätes ist durchschnittlich nicht einmal für jeden Fünften (17 Prozent) interessant.
 
Bleibt die spannende Frage, wem die Interessenten am ehesten zutrauen, ein qualitativ hochwertiges Navigationsgerät anzubieten. Anbieter gibt es viele: Vom klassischen Navigationsgeräte- und Automobilhersteller über die bekannten Elektronikkonzerne bis hin zum Erfinder des Autoradios und Unternehmen, die originär durch ihr Angebot an Kartenmaterial bekannt sind. Außerdem reihen sich hier Hersteller von Computern oder Handys ein. Die Antwort dürfte die Marketiers und Werber der Nation freuen: noch wartet dieser Markt darauf, wirklich erschlossen zu werden: Ein Großteil der Befragten (60 Prozent) hat sich noch nicht mit der Anbieterwahl befasst, kennt keine oder weiß es schlicht weg nicht. Unter denen, die eine Marke nennen, dominiert TomTom, was 19 Prozent der Befragten genannt haben, deutlich. Nur neun Prozent der Anschaffungsplaner wissen schon, dass sie auf einen Handyhersteller setzen wollen. Drei Prozent verlassen sich auf einen Automobilhersteller. Das Interesse an Navigationsgeräten ist vorhanden und steigt. 14 Prozent der Mobilfunknutzer in Deutschland nutzen derzeit ein Navigationsgerät, entweder im Auto fest installiert oder portabel. Die Anschaffung eines Gerätes planen 21 Prozent.
 
Quelle: TNS Infratest; www.tns-infratest.com

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